24. Februar 2021
Plädoyers für mehr Wohnraum
Weser-Kurier vom 22.02.2021
Der Wirtschaftsrat der CDU e. V. fordert den Bremer Senat auf, Rahmenbedingungen für den Bau von 30.000 Wohneinheiten zu schaffen. Hintergrund ist, dass Bremen Einwohner verliert und gleichzeitig bundesweit eine Diskussion über ein Verbot von Einfamilienhäusern nach Hamburger Vorbild geführt wird.

Der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrats, Jörg Müller-Arnecke, sagt: „Wenn jetzt nach fast 20 Jahren wieder ein negativer Wanderungssaldo vorliegt, muss die Politik alarmiert sein.“ Gleichzeitig hat die FDP zum Thema Eigenheim eine Aktuelle Stunde beantragt.

Müller-Arnecke kritisiert: „Der einzige Zuzug, den Bremen derzeit hat, besteht fast ausschließlich aus Studenten und Flüchtlingen. Das ist aber nicht die nachhaltige und finanzstarke Zuwanderung, die Bremen braucht.“ Für eine solide Finanzpolitik benötige Bremen junge Familien, so der Unternehmer. Der Wirtschaftsrat regt an, auch über die Wohnnutzung von Dachflächen, die Innenstadtverdichtung, eine höhere Bebauung sowie die Genehmigung von Tiny-House- oder Hausboot-Siedlungen nachzudenken. Es dürfe auch vor der Erschließung neuer Gebiete wie der Rennbahn, der Osterholzer Feldmark oder Brokhuchting nicht halt gemacht werden.


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