10. Februar 2021
Die große Angst vor der dritten Welle
Thüringer Allgemeine

Noch ist die Kurve flach, doch die Tendenz ist eindeutig: Am 14. Januar waren in Deutschland 20 Fälle mit hochinfektiösen Corona-Mutanten bekannt. Drei Wochen später wurden die Varianten bereits bei rund sechs Prozent der Neuinfektionen gefunden, inzwischen kommt es schon regelmäßig zu Ausbrüchen in Kitas, Betrieben und Altenheimen. Kurz vor der Bund-Länder-Schaltkonferenz an diesem Mittwoch warnen Experten davor, dass sich gerade eine dritte Pandemiewelle aufbaut - die just in dem Moment steil anschwellen könnte, wenn erste Lockerungen greifen. Im Vorfeld des Treffens zeichnete sich deswegen eine Gratwanderung ab: die Verlängerung des harten Lockdowns in fast allen Punkten bis Anfang März - aber mit ersten Lockerungssignalen für Kitas und Schulen. Schnelltests sind die große Hoffnung - für Besuche in Altenheimen oder die Öffnung von Schulen und Kitas. Der Vorsitzende des Jungen Wirtschaftsrats, Marcus Ewald, forderte jetzt die Auslieferung von Antigen-Schnelltests an alle Haushalte. "30 Milliarden pro Jahr, für jeden Deutschen einer pro Tag."

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