29. September 2020
Steuerliche Instrumente zum Risikomanagement in Forstbetrieben
Gibt es Maßnahmen, die speziell auf die Forstwirtschaft abzielen? Was sind die finanziellen und steuerlichen Instrumente und wie effektiv sind sie? Diese Fragen beantwortete Dr. Roland Wierling, als Gast des „Mitteldeutschen Wirtschaftsdialogs des Wirtschaftsrates“ am 29. September 2020.
Dr. Roland Wierling, Forstbetriebe Dr. Wierling, Foto @Dr.Wierling&Koll

„Das Geld muss in jeder Phase vor dem Zugriff des Finanzamtes geschützt werden. Das war auch vor der Krise schon so. Jetzt bekommt es teilweise existentielle Bedeutung“ - so eröffnet Dr. Wierling seinen Vortrag vor Mitgliedern und Gästen des Wirtschaftsrates im Rahmen des Mitteldeutschen Wirtschaftsdialogs der Landesverbände Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

 

Anschließend erläuterte er ausführlich die steuerlichen Instrumente, die eingesetzt werden müssen, um die notwendige Unterstützung zu erhalten, die Krisen und Liquiditätsprobleme zu bewältigen. Dabei sind die Waldbesitzer steuerlich durch besondere Instrumente und einen eigenen Paragraphen so im Vorteil, dass sie mit der richtigen Beratung und den steuerlichen Regelungen nur ¼ des regulären Steuersatzes zahlen müssen.

 

Der Waldbesitz wird von vielen Menschen, manchmal auch von den Finanzämtern, eher als Hobby und nicht als Unternehmertum angesehen. Die Herausforderung besteht jedoch darin, den Wald effektiv zu bewirtschaften und nicht nur zu besitzen, sondern auch die Veränderungen zu berücksichtigen, denen wir in Bezug auf den Klimawandel gegenüberstehen.

 

Seine Hauptforderung an die Politik: die Überarbeitung des Forstschädenausgleichsgesetzes (vorangetrieben von AG Kalamitäten des DFWR). Das bedeutet Vereinfachung in vielen Aspekten dieses Gesetzes.

 

 

 

 

 

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