05. Juni 2018
Wirtschaftsrat Niedersachsen kritisiert schleppende Bauplanungsverfahren
Uwe Bethge: Wirtschaftsstandort Hannover wird geschädigt

Hannover, 05.06.2018. Mit Blick auf die oftmals langwierigen Bauplanungs- und Genehmigungsverfahren in Hannover fordert der Wirtschaftsrat der CDU e.V. eine deutliche Beschleunigung der Verfahren im Bausektor.

 

„Der Wirtschaftsstandort Hannover wird nachhaltig geschädigt, wenn Bauplanungsverfahren teilweise doppelt so lange dauern wie im Umland“, so der Vorsitzende der Expertengruppe Immobilien- und Bauwirtschaft des Wirtschaftsrates Niedersachsen, Rechtsanwalt und Notar Uwe Bethge.

 

Viele Bauprojekte kommen wegen bürokratischer Hürden nicht voran. Die Verzögerung durch die langsame Bauverwaltung kostet viel Zeit und treibt die Baukosten in die Höhe. Die Folge ist ein effektiver Standortnachteil Hannovers, der auf lange Sicht negative wirtschaftliche Folgen mit sich bringen wird. „Vor allem aber kommt der Bau dringend benötigter zusätzlicher Wohnungen nicht in der notwendigen Schnelligkeit voran“, so Uwe Bethge. Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. spricht sich daher für eine Entbürokratisierung der Bauplanungs- und Genehmigungsverfahren aus, um diese zu beschleunigen. Auch eine Aufstockung des Personals der Bauämter und eine Reduzierung überzogener Bauauflagen könnten der überlasteten Verwaltung langfristig helfen.

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Landesgeschäftsführer
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