17. August 2016
Wirtschaftsrat bei REUTERS: Bundesbank-Vorstoß für späteren Renteneintritt ist wegweisend
Wolfgang Steiger: Längere Lebensarbeitszeit sichert auskömmliche Renten ohne Überlast der Erwerbstätigen

Den Vorstoß der Deutschen Bundesbank für einen späteren Renteneintritt bewertet der Wirtschaftsrat der CDU e.V. als wegweisend und fordert ein steigendes Renteneintrittsalter in Ausgleich für die steigende Lebenserwartung. „Unsere umlagefinanzierten sozialen Sicherungssysteme sind der steigenden Lebenserwartung nur gewachsen, wenn wir durch eine längere Lebensarbeitszeit das Verhältnis von Erwerbstätigen zu Rentnern halbwegs im Lot halten“, mahnt der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger. Nur auf diesem Weg ließen sich die für das Jahr 2030 gesetzlich verankerten Ziele einhalten, dass der Rentenversicherungsbeitrag nicht über 22 Prozent steigt und das Rentenniveau nicht unter 43 Prozent absinkt.

Rote, grüne und schwarze Rentenpopulisten überbieten sich mit monströsen Rentenplänen, die allesamt die junge Generation zum alleinigen Lastesel der Bevölkerungsalterung machen. Für die Deutsche Bundesbank hat dagegen der Generationenvertrag weiterhin Gültigkeit, wie sie mit ihrem Vorschlag unter Beweis stellt: Eine längere Lebensarbeitszeit sichert auskömmliche Renten, ohne die junge, erwerbstätige Generation zu überlasten.

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