01. März 2022
Wolfgang Steiger in Fuldaer Zeitung: Unternehmen benötigen langfristige Planbarkeit und Freiheit
Wirtschaftsrat wendet sich gegen Arbeitsmarkteingriffe

In einem Gastbeitrag in der Fuldaer Zeitung äußert sich Wolfgang Steiger kritisch zur Erhöhung des Mindestlohnes: „Die von der Koalition beschlossene Erhöhung des Mindestlohnes, ist eine Missachtung der Tarifautonomie und der Startschuss in einen gefährlichen Überbietungswettbewerb, der bei der Einführung des Mindestlohnes befürchtet wurde. Die Ampelkoalition öffnet nun populistisch über den Arbeitsmarkt geführten Wahlkämpfen Tür und Tor.“

 

Darüber hinaus fordert Wolfgang Steiger eine Modernisierung des Arbeitsrechtes. Beispielsweise im Bereich der Arbeitszeitgesetzgebung oder im spricht im Kontext von Scheinselbständigkeiten auch ganz konkrete Maßnahmen an: „Wer pro Jahr über 85.000 Euro verdient, braucht sich um Scheinselbständigkeit und ähnliches keine Sorgen mehr zu machen. Von ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen, die wir im Kontext der Scheinselbständigkeit leider noch immer erleben, kann bei so einem Gehalt sicherlich keine Rede sein.“

 

Was die Wirtschaft brauche, sind stabile maßgeschneiderte Rahmen, nicht aus Allgemeinplätzen geborene Bürokratiehürden, die obendrein kurzfristigen Entwicklungen in Umfragen unterworfen sind. Langfristige Planbarkeit und ein bisschen Freiheit bringen dem Arbeitsmarkt, der Wirtschaft und den Menschen mehr, als alles staatliche Eingreifen.

 

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