01. Januar 2020
Wirtschaftsrat warnt in der Welt vor Risiken und Nebenwirkungen einer dauerhaft ultralockereren Geldpolitik
Wolfgang Steiger: Mit Aufgabe der Schwarzen Null ginge die Finanzpolitik in Deutschland wieder in die grundsätzlich falsche Richtung

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. warnt vor den Folgen einer dauerhaft ultralockeren Geldpolitik und der Aufgabe der Schwarze Null.Die Europäische Zentralbank (EZB) treibt ihre ultralockere Geldpolitik ohne Rücksicht auf Nebenwirkungen und Risiken immer weiter auf die Spitze“, sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, in einem Gespräch mit der WELT. „Der Ausblick ist nicht mehr die Normalisierung der Geldpolitik, sondern die Perpetuierung des Ausnahmezustands.“

"Klar ist jedoch: Die Nebenwirkungen und Finanzstabilitätsrisiken der sehr expansiven Geldpolitik nehmen zu, je länger sie dauert“, so Wolfgang Steiger weiter. Insbesondere sei zu befürchten, dass die Trennlinie zwischen Geldpolitik, Finanzpolitik und auch Themen wie der Klimapolitik zunehmend verschwimmt. Mit dem Beschluss der EZB, noch mehr Staatsanleihen zu kaufen, sei dieses Risiko gestiegen Für die EZB wird es so immer schwerer, sich aus der Umklammerung der Finanzpolitik zu befreien. „Dies politisiert die Notenbank immer stärker, kritisiert Wolfgang Steiger, „und gefährdet ihre Unabhängigkeit. Nur unabhängige Notenbanken können Preisstabilität verlässlich sichern."

 

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