23. September 2019
Wirtschaftsrat unterstützt Emissionshandel für Verkehr und Gebäude
Wolfgang Steiger im Handelsblatt: Ein marktwirtschaftliches CO2-Preissignal muss der Dreh- und Angelpunkt sein

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. wertet es positiv, dass sich die Große Koalition in ihren Klimaverhandlungen auf die Einführung eines Emissionshandels für die Bereiche Verkehr und Gebäude geeinigt hat. „Dies kann jedoch nur der Beginn sein – ein marktwirtschaftliches CO2-Preissignal muss der Dreh- und Angelpunkt für Investitionen in klimafreundliche Innovationen werden“, fordert Generalsekretär Wolfgang Steiger. „Es wäre falsch, auf Einzelmaßnahmen und immer neue staatliche Abgaben und Umlagen zu setzen.“ Gegenüber dem Handelsblatt hatte Wolfgang Steiger erklärt: "Der CO2-Preis muss das zentrale Signal für Unternehmer und Verbraucher sein, um in klimafreundliche Innovationen effizient zu investieren."

Darüber hinaus muss die Koalition einen Pfad vorlegen, auf dem der nationale temporäre Emissionshandel spätestens bis 2030 in einen sektorenübergreifenden EU-Emissionshandel überführt werden kann. „Oberste Zielsetzung muss es immer sein, technologieoffen und mit Innovationen möglichst viele CO2-Emissionen zu den geringsten Kosten für Unternehmen und Verbraucher einzusparen“, erklärt Wolfgang Steiger. „Kleinteilige staatliche Eingriffe oder Verbote sind dafür kontraproduktiv.“ 

 

Lesen Sie hier die ausführliche Analyse vom Wirtschaftsrat zum Klimakonzept der Bundesregierung.

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