06. November 2014
Wirtschaftsrat Steinfurt zu Besuch bei MBH Maschinenbau und Blechtechnik
Innovativ, kreativ, familienfreundlich: Mit der Firma MBH Maschinenbau und Blechtechnik hatte sich die Sektion Steinfurt des Wirtschaftsrates der CDU e.V. ein Vorzeigeunternehmen zur Betriebserkundung ausgesucht. Entsprechend groß war das Interesse an der Veranstaltung am Firmensitz in Ibbenbüren-Uffeln, an der auch die Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek teilnahm.
(Foto: Wirtschaftsrat)

Reinhard Hassink, Gründer und Geschäftsführer des Unterehmens, und sein Sohn Björn, der ebenfalls die Geschäfte von MBH führt, standen den Gäste Rede und Antwort. Vertriebsleiter Ralf Hesping stellte das Unternehmen vor, als weiteres Mitglied der Geschäftsleitung war Heike Hassink-Lah zugegen.


Ralf Hesping hatte beeindruckende Zahlen parat: 250 Mitarbeiter sind bei MBH tätig, 18.880 qm groß ist der Produktionsstandort an der Zeppelinstraße. Mit dem Erwerb der Immobilie der angrenzenden Maschinenfabrik Lambert Rüter hat MBH vorgesorgt, falls es einmal zu eng werden sollte. Der Inhaber der Maschinenfabrik hatte sich aus Altersgründen entschlossen, den Betrieb aufzugeben. Im Augenblick nutzt MBH die Hallen für große Schweißkonstruktionen und als Lagerfläche. MBH ist für viele Branchen als Zulieferer tätig: Technik und Bauteile aus Ibbenbüren-Uffeln stecken in Landmaschinen ebenso wie in Produktionstechnik der Lebensmittelbranche.


Lob gab es von Anja Karliczek und Sektionssprecher Dr. Erwin Weßling für die familienfreundliche Ausrichtung und das soziale Engagement des Unternehmens. MBH hat ein betriebliches Gesundheitsmanagement aufgebaut und konnte durch verschiedene Benefizaktionen der Kinderkrebshilfe bereits 75.000 Euro spenden.


In der anschließenden Diskussion mit der Bundestagsabgeordneten Karliczek zu aktuellen politischen Themen stand das Freihandelsabkommen TTIP im Mittelpunkt. Für die CDU-Politikerin bietet das Abkommen große Chancen für den einheimischen Mittelstand, aber auch für Unternehmen bei den europäischen Nachbarn, denen es jetzt wirtschaftlich nicht so gut geht. Sie warnte vor Panikmache in Sachen Verbraucherschutz: „Es gibt kein Freihandelsabkommen der EU, durch das Gesundheitsstandards gesenkt wurden.“