01. Dezember 2010
Wirtschaftsrat Saarland informiert sich über Perpektiven der Informations- und Kommunikationstechnik an der Universität des Saarlandes
Mit ihrem Vorsitzenden Wendelin von Boch besuchten mehr als 70 Mitglieder des Landesverbandes Saarland einen der Forschungsschwerpunkte der Universität des Saarlandes: Das Deutsche Institut für Künstliche Intelligenz DFKI. Dort informierte der Chaf des Institutes, Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, über die Perspektiven in der Informations- und Kommunikationstechnik.

Wahlster zeigte sich von der Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnik in einem führenden Industrieland wie Deutschland überzeugt. Bis zu 80 Prozent der Innovationen vieler Branchen bedingte die Forschung in diesem Feld. Die Informations- und Kommunikationstechnik sei daher wichtigster Wachstumsmotor der Wirtschaft. Beispielsweise sein heute produzierte Automobile schon eher ein fahrbarer Computer. Dieser Trend werde sich weiter verstärken. In Zukunft fänden Ölwechsel nicht mehr wie bisher in regelmäßigen Zeit- oder Motorleistungsintervallen statt, sondern nur noch dann, wenn die Qualität des Öls tatsächlich gelitten hat, ein Austausch also wirklich notwendig werde.

Über neue computergesteuerte Verkehrssysteme, so der Professor, könnten in Zukunft Fahrzeuge völlig unabhängig über die sogenannte Car2Car-Kommunikation miteinander kommunizieren, auch dann, wenn die Fahrer die anderen Wagen noch gar nicht sehen könnten.