01. Oktober 2015
Kapitalmarktunion darf Kapitalmarktinstrumente nicht gegen klassische Bankenfinanzierung ausspielen
Wolfgang Steiger: EU-Aktionsplan ist wichtiger Baustein für mehr Wachstum in Europa

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. begrüßt den Aktionsplan der Europäischen Kommission zur Kapitalmarktunion. „Entscheidend wird bei der Ausgestaltung der Kapitalmarktunion jedoch sein, dass Kapitalmarktinstrumente und die klassische Bankfinanzierung nicht gegeneinander ausgespielt werden und etwa Kapitalmarktfinanzierung regulatorisch privilegiert wird“, fordert Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V. „Die EU-Kommission darf keineswegs den Finanzierungsmix von Unternehmen bestimmen, sondern ist gefordert, ein ‚Level Playing field‘ zu gewährleisten. Umso mehr unterstützen wir das Vorhaben von Kommissar Hill, endlich die kumulativen Auswirkungen der bisherigen Finanzmarktregulierung seit 2008 zu untersuchen.“

 

Grundsätzlich begrüßt der Wirtschaftsrat, dass Finanzmarktkommissar Hill das Projekt Kapitalmarktunion mit Hochdruck vorantreibt und die gewaltigen Chancen eines europäischen Binnenmarkts für Finanzierungsinstrumente nutzen will. Europa darf sich die Ineffizienz von 28 zersplitterten Kapitalmärkten nicht länger leisten. Es ist gut, dass die Kommission einen Rahmen schaffen will, der Investitionen begünstigt und die Finanzierungsbedürfnisse kleiner und mittlere Unternehmen verbessert. Das sind zentrale Bausteine, um wieder mehr Wachstum in Europa zu erreichen“, erklärte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V.

Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Pressestelle
Luisenstraße 44, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de