01. August 2018
Wirtschaftsrat: Gegen Untergrenze für Lehrlingsvergütungen
Handelsblatt mit Zitaten von Wolfgang Steiger

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. kritisiert im Handelsblatt die Pläne der Bundesregierung, bis 2020 in der Novelle des Berufsbildungsgesetzes eine Mindestvergütung für Lehrlinge festzuschreiben. „Schon jetzt ist die Quote der Ausbildungsbetriebe unter 20 Prozent gefallen. Die geplante Untergrenze für Lehrlingsvergütungen senkt die Ausbildungsbereitschaft gerade von Kleinbetrieben weiter“, warnte Generalsekretär Wolfgang Steiger. Statt neuer Kosten für Ausbildungsbetriebe fordert der Wirtschaftsrat daher mehr Investitionen in schulische Bildung: „Wer die Grundrechenarten nicht beherrscht, beim Schreiben Schwierigkeiten hat oder kein flüssiges Deutsch spricht, ist für den Ausbildungsbetrieb eher eine Belastung als eine Hilfe“, sagt Wolfgang Steiger.

Das führe zu der paradoxen Situation, dass viele Lehrstellen nicht besetzt werden könnten und gleichzeitig junge Menschen ohne Ausbildungsplatz dastünden oder die Lehre wegen Überforderung abbrächen. Einer im Handelsblatt veröffentlichten Studie des BIBB zufolge träfe eine Mindestausbildungsvergütung vor allem kleine und mittelständische Unternehmen.

 

Lesen Sie hier den Handelsblatt-Artikel (teilweise hinter der Bezahlschranke).

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