08. Oktober 2019
Wirtschaftsrat fordert niedrigeren Beitrag zur Arbeitslosenversicherung
Wolfgang Steiger in der FAZ: Faktor Arbeit wettbewerbsfähiger machen

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert mit Blick auf den hohen Überschuss in der Arbeitslosenversicherung eine weitere Senkung des Beitragssatzes. „Angesichts der Konjunktureintrübung ist es jetzt entscheidend, den Faktor Arbeit wettbewerbsfähiger zu machen", sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Spielraum für eine Beitragssenkung um weitere 0,3 Prozentpunkte auf dann 2,2 Prozent gäbe es genug. Leider sucht Bundesarbeitsminister Heil stattdessen immer wieder krampfhaft nach neuen Auf- und Ausgaben für die Bundesagentur für Arbeit“, so Wolfgang Steiger weiter.

Würden die öffentlichen Ausgaben für Weiterbildung nochmals aufgestockt, verwandelte sich die Nürnberger Behörde in einen gigantischen Qualifizierungsapparat. Nach Ansicht des Wirtschaftsrates ist berufliche Weiterbildung jedoch primär eine Aufgabe der Unternehmen. Nur im Ausnahmefall darf dies zur Angelegenheit der öffentlichen Hand werden. Studien zeigen, dass für viel Geld organisierte staatliche Programme oft wirkungslos verpuffen. „Gerade Unternehmen sind in der Lage, ihren Angestellten notwendige neue Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln – und zwar effizienter als jede staatliche Behörde“, erklärt Wolfgang Steiger. „Die Betriebe wissen viel besser, welche Qualifikationen ihre Beschäftigten brauchen. Angestellte dem Strukturwandel, wie etwa der Digitalisierung entsprechend weiterzuentwickeln, ist Kern jeder betrieblichen Personalpolitik.“

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der heutigen Ausgabe der FAZ auf Seite 16.

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