04. April 2018
Wirtschaftsrat fordert im Zuge der Diesel-Debatte Überprüfung von Messverfahren und Grenzwerten
Wolfgang Steiger: Man fragt sich, ob wir nicht schon Mitte und Maß verloren haben.

In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung fordert der Wirtschaftsrat eine Überprüfung der Messverfahren, Grenzwerte und Standorte von Messstationen vor dem Hintergrund der hitzigen Diskussionen um Diesel-Fahrverbote. "Angesichts der vielfach irrational geführten Debatte um den Diesel fragt man sich, ob wir nicht Maß und Mitte vollständig verloren haben und völlig an den Relationen vorbei diskutieren, etwa was die Höhe der Grenzwerte oder den Messverfahren angeht", betonte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, gegenüber der Zeitung.

In Europa etwa gilt für die Straße ein Grenzwert von 40 Mikrogramm je Kubikmeter, in den USA dagegen von 103 Mikrogramm. In deutschen Büros wiederum sind bis zu 60 Mikrogramm Stickstoffdioxid je Kubikmeter erlaubt, an Industriearbeitsplätzen bis zu 950 Mikrogramm. Wolfgang Steiger weiter: "Auch beim Thema Messverfahren leidet die Verhältnismäßigkeit. Nur an einigen wenigen Plätzen in deutschen Ballungszentren werden die zulässigen Jahresmittelwerte überschritten. Schon wenige Meter neben der Messstation sind die Werte meist bis um die Hälfte niedriger".

 

 

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