07. Oktober 2019
Wirtschaftsrat fordert eigenständige europäische Handelspolitik
Wolfgang Steiger: Nicht in die Spirale des Protektionismus hineindrängen lassen

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert in der heutigen Ausgabe des Handelsblattes eine eigenständige europäische Handelspolitik. "Deutschland würden neue Zölle mit geschätzten Exportverlusten von zwei Milliarden Euro am härtesten treffen", sagt Generalsekretär Wolfgang Steiger angesichts des sich zuspitzenden Handelsstreits mit den USA. „Es darf nicht dazu kommen, dass sich die Zollschraube zwischen beiden Staaten immer höher dreht und auf immer mehr Produkte und Dienstleistungen ausdehnt“, betont Wolfgang Steiger weiter. 

In seinem Positionspapier warnte der Wirtschaftsrat darüber hinaus vor zunehmendem Protektionismus: "Wir dürfen uns nicht in die Spirale des Protektionismus hineindrängen lassen, denn mögliche kurzfristige Gewinne bedeuten auf langfristige Sicht Verluste für viele. Der Wirtschaftsrat setzt auf die Vernunft beider Handelspartner und unterstützt die Neuaufnahme von Verhandlungen, um eine weitere Eskalation zu verhindern und ein gesondertes Industriegüterabkommen zu vereinbaren. Ziel muss es sein, Zölle auf wichtige Industrieprodukte komplett abzubauen – auch auf Seiten der EU etwa auf Autos. Langfristig brauchen wir ein umfassendes Abkommen zwischen der EU und den USA, das Wachstum und Arbeitsplätze beiderseits des Atlantiks schafft. Subventionen dürfen hier nicht länger der Sprengsatz sein. “

 

Hier können Sie die Beiträge auf handelsblatt.com sowie welt.de lesen

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