25. Oktober 2018
Wirtschaftsrat fordert Abschaffung des Soli für alle
Breite Berichterstattung: Wolfgang Steiger setzt sich für sinkende Steuern ein

In einem Namensbeitrag in der heutigen Ausgabe der Fuldaer Zeitung fordert Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für alle spätestens zum Ende des Solidarpakts II im Jahr 2019. „Wie kürzlich veröffentlichte OECD-Vergleiche zeigen, ist Deutschland bereits heute Abgaben- und Steuerweltmeister“, erklärte Wolfgang Steiger. Kein anderes Industrieland belastet seine Fachkräfte, Handwerker und Unternehmer stärker als die Bundesrepublik. Es wäre daher an der Zeit, wieder mehr an die zu denken, die den Steuerboom erwirtschaften.“ Für das Gesamtjahr 2018 werden in Deutschland laut Bundesfinanzministerium Steuermehreinnahmen in Höhe von 5,3 Prozent erwartet - insgesamt 710,5 Milliarden Euro. Der Wirtschaftsrat fordert deshalb in diversen Medien eine spürbare Entlastung von Bürgern und Unternehmen. "Steuersenkungen und Entbürokratisierung sind die Standortfaktoren der Zukunft und sichern die Arbeitsplätze und den Wohlstand der nächsten Generationen“, ist Wolfgang Steiger überzeugt.

Da der Solidaritätszuschlag für Personengesellschaften auch einen Teil der Unternehmensbesteuerung darstellt, wäre seine Abschaffung ein wichtiger Schritt hin zu einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Firmen auf dem Weltmarkt. Steuerpolitik ist immer auch Standortpolitik und hohe Unternehmenssteuern sind ein Hemmschuh für Investitionen. Während andere Industrieländer wie die USA, Großbritannien oder die Niederlande derzeit die Steuern für Firmen massiv auf Sätze von höchstens 25 Prozent senken, bleibt in Deutschland alles, wie es ist. Mit einer absoluten Belastung für die Wirtschaft

in Höhe von 30 Prozent von wettbewerbsfähigen Steuersätzen weit entfernt.

 

Lesen Sie hier den Gastbeitrag von Wolfgang Steiger in der Fuldaer Zeitung. Auch in der WELT, der Hannoverschen Allgemeinen und der Abendzeitung München und weiteren Medien wurde der Wirtschaftsrat zitiert. 

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