07. Juli 2014
Wirtschaftliche Entwicklung in der Region Chemnitz
Peter W. Patt MdL zu Gast in der Sektion Chemnitz
Zu dieser Veranstaltung hat die Sektion Chemnitz nicht nur Mitglieder, sondern auch interessierte Gäste in das „Hotel an der Oper“ eingeladen.
v.l.n.r.: Margret Gleiniger, Sektionssprecherin Chemnitz; Peter W. Patt MdL (Foto: Wirtschaftsrat)

Margret Gleiniger, Mitglied des Landesvorstandes und Sektionssprecherin der Sektion Chemnitz, moderierte die von zahlreichen Teilnehmern besuchte Veranstaltung und forderte gleich zu Beginn zum offenen konstruktiven Dialog insbesondere der Themen Bildung, Wissenschaft und Forschung, Infrastruktur und Stadtmarketing auf. Woraufhin sich nach jeweils einleitenden Statements von Peter Patt eine weit über 2 Stunden gehende angeregte Diskussion ergab.

„Zusammenfassend“, so Margret Gleiniger, „stimme ich Peter Patt zu, dass die Chemnitzer, wie im Übrigen die meisten Sachsen, traditionsbewusst in Wertefragen und aufgeschlossen bei Innovationen sind. Doch die Bevölkerungsentwicklung in Chemnitz stagniert momentan. Um der mit Blick auf den demographischen Wandel prognostizierten weiteren Bevölkerungsreduktion entgegenzuwirken, reicht es eben nicht, zur Vitalisierung der Chemnitzer Innenstadt mit Hilfe des Freistaates das zentrale Hörsaalgebäude der Universität in die Innenstadt zu verlagern. Es bedarf zur weiteren Vitalisierung und Attraktivitätssteigerung insbesondere einer verbesserten überregionalen Anbindung sowie eines offensiven Citymarketings. Große Veranstaltungen sind künftig besser terminlich zu koordinieren. Erst eine pulsierende Stadt bindet Studenten auch nach dem Studium. Chemnitz mit seinen Industrieschwerpunkten und Arbeitsplätzen sowie vielfältigen kulturellen Angeboten bietet hier für alle Bildungsschichten eine attraktive  Heimat.“

„Die von Peter Patt avisierte Ertüchtigung der Wirtschaftsförderung in Chemnitz wird ausdrücklich begrüßt. Ich freue mich, dass er die Anregungen des Wirtschaftsrates für seine Arbeit aufgenommen hat und darauf hinwirken wird, dass Innovationen noch mehr in sächsische Wertschöpfung münden müssen und zum Beispiel die Clusterbildung im Bereich der Medizintechnik, einer kleinteilig geprägten Branche mit hohem Wertschöpfungs- und Zukunftspotenzial, weitere wirtschaftliche Perspektiven für Chemnitz bietet.“

(Foto: Wirtschaftsrat)