27. Oktober 2016
"Wir denken nicht in Quartalen, sondern in Generationen"
Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora und Vorstand Marketing und Vertrieb Norbert Pick über eine 90-jährige Erfolgsgeschichte
Es waren besondere Einblicke für die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer aus Baden-Württemberg. Dr. Bertram Kandziora, Vorstandsvorsitzender und Norbert Pick, Vorstand Marketing und Vertrieb sprachen über die wesentlichen Faktoren für 90 Jahre Erfolg bei Stihl.
Dr. Bertram Kandziora: "Erfolg wird durch Menschen gemacht." (Foto: Wirtschaftsrat)

Kandziora gab sich gewohnt bescheiden: „Über Ergebnisse reden wir nicht aber erfolgreich sind wir.“ Zentral für diesen Erfolg seien natürlich die Produkte des Unternehmens, so der Vorstandsvorsitzende, darüber hinaus komme es aber auf die Menschen im Unternehmen an. „Erfolg wird durch Menschen gemacht,“ so Kandziora der dem Unternehmen trotz aller Erfolge viel Nähe zum Kunden, Nähe zum Menschen bescheinigte. Auch 75% der Führungspositionen besetze man bei Stihl intern. Als weiteres Projekt hob er den Bau einer Kita in Zusammenarbeit mit der Stadt Waiblingen hervor.

Austausch und Gespräche im Nachgang (Foto: Wirtschaftsrat)

Doch auch technisch, könne Stihl einiges vorweisen. Dabei gehe es um die nötige Ausgewogenheit: „Digitalisierung ist fancy darf aber nicht in einer ‚App-Edemie‘ enden.“

 

Norbert Pick, Vorstand Marketing und Vertrieb, erläuterte Stihl aus seiner Perspektive. De Vertrieb laufe ausschließlich über den Fachhandel, so Pick der erklärte: „Wir wollen, dass unsere Kunden unsere Produkte zu 100% nutzen, das geht nur mit der richtigen Beratung.“ Auch die Modellvielfalt sei entscheidend für den Erfolg am Markt, wer treffen wolle, brauche auch Schrot in der Flinte, so der Experte.

Zeit für individuelle Fragen: Norbert Pick, Vorstand Vertrieb und Marketing im Gespräch (Foto: Wirtschaftsrat)

Emotional, so Pick, lade man die Marke Stihl mit Events wie den Timbersports auf. Es sei ein nicht unerheblicher finanzieller und planerischer Aufwand, zahle jedoch gut auf die Marke ein. Als Problem beschrieb er den Bereich der Kopie und Piraterie. Neben dem Logo habe Stihl mittlerweile auch die Farbmarke schützen lassen. „Patentstrategie ist spannend und teuer aber immens wichtig“ zog Pick Resümee.

 

Auch im Nachgang der Veranstaltung war Zeit für individuelle Gespräche und Fragen an die Vorstände.