15. Dezember 2010
Westmecklenburgisches Unternehmen „Drehtainer“ setzt verstärkt auf Export

Das 50 Mitarbeiter starke Unternehmen mit Sitz im MegaPark Valluhn/ Gallin will sich künftig noch stärker am internationalen Markt ausrichten. Das sagte Geschäftsführer Helmut Meyer beim Besuch von rund 25 Mitgliedern des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern des Wirtschaftsrates. „Der Erfolg des Unternehmens liegt in seiner Spezialisierung und Flexibilität“, betonte Meyer.

 

Mit der Produktion hochgeschützter Container, die beispielsweise in Feldlagern die Soldaten vor Beschuss, oder im mobilen Einsatz vor Sprengfallen und Minen schützen, hat sich das Unternehmen die Weltmarktführerschaft erarbeitet, die nunmehr weiter ausgebaut werden soll.

 

Während das Unternehmen im Jahr 2002, dass ursprünglich als Firma für die Entwicklung und Fertigung von Labor- und Spezialtransportcontainern entstand , am Standort Valluhn zunächst mit rund 3.500 Quadratmetern startete, wurde der Standort inzwischen auf rund 11.500 Quadratmeter erweitert.

Kritik übte Geschäftsführer Meyer an der fehlenden Ansiedlung kleinerer Zulieferbetriebe in der Region. „Bislang müssen wir für die Zulieferung vor allem auf Firmen aus dem Hamburger Bereich zurückgreifen.“ Hier gebe es noch deutliches Entwicklungspotential für die Ansiedlung und wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Neuestes Projekt der Drehtainer GmbH ist der Bau geschützter modularer Fahrzeuge, die beispielsweise in internationalen Krisen- und Kriegsgebieten als hochmobile „Sanitätsstation“ zur schnellstmöglichen Behandlung Verwundeter im Einsatzgebiet genutzt werden können. Interessant sind diese innovativen – weltweit einmaligen - Fahrzeuge auch für den einheimischen Katastrophenschutz.