19. Oktober 2015
WELT am Sonntag: Wirtschaftsrat legt Empfehlungen für Baukostensenkungskommission vor
Wolfgang Steiger: Ziel muss die Schaffung bezahlbaren Wohnraums sein

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. begrüßt die Einsetzung einer Baukostensenkungskommission im Rahmen des „Bündnis für bezahlbares Bauen und Wohnen“. „Wir müssen auf allen Ebenen analysieren, wie sich Baukostensteigerungen vermeiden lassen. Die schnelle Umkehr zu einem regionalen Nachfrageüberhang an vielen deutschen Wohnungsmärkten geht auch auf eine vielerorts vernachlässigte Wohnungsbaupolitik zurück. Bezahlbarer und schnell verfügbarer Wohnraum wird dabei angesichts der aktuellen Flüchtlingswelle noch dringender als bislang schon benötigt“, erklärt Generalsekretär Wolfgang Steiger.

"Die Bundesfachkommission Stadtentwicklung, Bau und Immobilien hat deutliche Forderungen an das Bündnis vorgelegt. So soll der Kauf von Grundstücken für Flüchtlingsunterkünfte und Studentenwohnheime von der Grunderwerbsteuer befreit werden. Bauland dürfe nicht generell nach dem Höchstbieterverfahren verkauft werden. Kommunale Auflagen, die teils noch aus den 1960er-Jahren stammen, müssten weg – dazu gehöre beispielsweise ein fester Pkw-Stellplatzschlüssel. Nicht zuletzt müssten überambitionierte Vorschriften bei Lärm- und Schallschutz, die kaum noch erfüllbar seien, beseitigt werden", berichtet Welt am Sonntag vom 18. Oktober 2015.

„Das Ende der Fahnenstange bei der Energieeinsparverordnung (EnEV) ist erreicht“, so Dr. Marc Weinstock, Vorsitzender der Bundesfachkommission Stadtentwicklung, Bau und Immobilien des Wirtschaftsrates. „Der energetische Standard des Neubaus in Deutschland ist bereits sehr hoch und für die deutsche Wirtschaft, Bauherren und Mietern mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Dennoch werden die Anforderungen über die EnEV immer ambitionierter. Eckpfeiler der EnEV müssen jedoch Wirtschaftlichkeitsgebot und die Technologieoffenheit sein."


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