09. Juni 2011
Von der Leyen schafft Durchbruch bei Reform arbeitsmarktpolitischer Instrumente
Sitzung der Bundesfachkommission Arbeitsmarkt und Alterssicherung
Die von Bundesarbeitsministerin von der Leyen auf den Weg gebrachte Reform der arbeitsmarktpolitischen Programme ist ein Meilenstein, um die Beschäftigungspolitik auf ihre eigentliche Aufgabe zu konzentrieren: Die Integration Arbeitsloser in reguläre Beschäftigung.

Der Vorsitzende der Bundesfachkommission, Rainer Tögel, Sprecher des Vorstandes der D.A.S. Rechtsschutz-Versicherungs-AG, begrüßt ausdrücklich die Kernpunkte des Gesetzentwurfs:

 

  • „Entrümpelung des 'Nürnberger Instrumentenkastens' und Streichung von 14 unwirksamen Programmen,
  • mehr dezentrale Entscheidungsspielräume,
  • mehr Flexibilität und Individualität für passgenaue Hilfsmaßnahmen."

 

Die gezielte Förderung von Geringqualifizierten durch aktive Arbeitsmarktpolitik und bessere Bildung werden jedoch nicht ausreichen, um die prognostizierte Lücke von 2 Millionen Hochqualifizierten im Jahr 2020 zu vermeiden. Stattdessen muss das Potenzial von Frauen, Älteren und Menschen mit ausländischen Wurzeln besser ausgeschöpft werden.

 

Dies bekräftigte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Ralf Brauksiepe, auf der jüngsten Sitzung der Bundesfachkommission Arbeitsmarkt und Alterssicherung.

 

Die Steuerung der Zuwanderung müsse sich am Bedarf der Unternehmen orientieren. Der in der Vergangenheit dominierende Zuzug von Migranten in die sozialen Sicherungssysteme dürfe sich nicht wiederholen, so Brauksiepe.

Weiterführende Informationen und Links


Ein umfassendes Konzept zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, in dem wichtige Forderungen des Wirtschaftsrates aufgegriffen werden, hat die Bundesagentur für Arbeit entwickelt. Es ist für Sie als PDF-Download abrufbar unter: http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Sonstiges/Perspektive-2025.pdf

 

Themenseite Europäische Arbeitsmarkt und Alterssicherung:
http://www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/arbeitsmarkt-und-alterssicherung-de

 

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