27. Juli 2011
Verwaltung 2.0 – moderne Verwaltung als wichtiger Standortfaktor
Politischer Mittagstisch mit Prof. Dr. Dennis Hilgers, Lehrstuhl für Public Management, Universität Hamburg
Die Unternehmerinnen und Unternehmer der Sektion Karlsruhe/Bruchsal erörterten im Hotel Restaurant Erbprinz in Ettlingen die Chancen und Möglichkeiten der Verwaltungsmodernisierung und die elektronischen Verwaltungskonzepte der Zukunft.

Prof. Dr. Dennis Hilgers ist Professor an der Universität Hamburg und dort für Public Management zuständig. Er ist Experte auf dem Gebiet Open Innovation.

 

50 Jahre hatte die bundesdeutsche Verwaltung Zeit, zu beweisen, dass sie keine Hilfe von außen braucht. Nun ist es an der Zeit, sich zu öffnen. Externe können helfen, ist Prof. Hilgers überzeugt und macht sich stark für „Open Innovation“: Im Öffentlichen Dienst gibt es einen dringenden Bedarf an Innovationsmanagern“ ist seine Thes e.

Prof. Dr. Dennis Hilgers

Was kann somit die heutige Verwaltung lernen, um sich einen weiteren Schritt in die Zukunft und Bürgernähe zu bewegen, und welche Lektionen können auch die Unternehmen für die Privatwirtschaft, für Handel und Gewerbe, für mittelständische Unternehmen daraus lernen?

 

Fragen, in wie weit eine moderne Verwaltung auch wichtiger Standort sein kann, welche intensiv diskutiert wurden. Sehen sich lokale Behörden bereits als moderne Dienstleister, die den Bürger und Unternehmer modern und angemessen beraten? Inwieweit kann dies Einfluss auf etwaige Standortentscheidungen haben und wo gibt es Optimierungsbedarfe?

Die Teilnehmer nutzten Sie die Gelegenheit des Austausches und eines Blickes auf das Verhältnis zwischen Unternehmen und Verwaltung. Hanspeter Steiert schloss ab: „Im Hinblick auf die elektronische Verwaltung gibt es noch viel zu tun, der Wirtschaftsrat wird die Modernisierung der Verwaltung auch im Hinblick auf den elektronischen Bereich intensiv begleiten. Privatwirtschaft und Verwaltung können sich austauschen, um gegenseitig voneinander zu lernen.“