30. November 2016
Verkehrsprobleme: Express-Züge Chance für die Metropol-Region Stuttgart
Wirtschaftsrat: Nachhaltiger Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität im Großraum

Angesichts wachsender Verkehrsprobleme im Großraum Stuttgart fordert der Wirtschaftsrat der CDU e.V., Landesverband Baden-Württemberg, das Angebot im ÖPNV schon ab 2018 deutlich auszuweiten. „Metropol-Express-Züge aus Ober- und Mittelzentren der Metropolregion Stuttgart würden den Verkehr deutlich entlasten“, schlägt Joachim Rudolf, Landesvorsitzender des Wirtschaftsrats, vor. „Regionen wie die Neckar-Alb haben einen erheblichen Nachholbedarf bei Schienen- und Straßenverkehrsprojekten. Eine durchgängige, umsteigefreie und elektrifizierte Verbindung von der Zollernalb bis Stuttgart wäre ein Signal an die wirtschaftsstarke Region im Süden der Landeshauptstadt. Den dortigen Investitionsstau gilt es endlich zu beseitigen – und zwar besser heute als morgen“.

 

Da das Gebiet der Metropolregion Stuttgart inzwischen weit über das S-Bahn-Netz hinausreicht, sollten die heutigen Regionalexpresszüge zu einem Metropol-Express-System im 30-Minuten-Takt fortentwickelt werden: von und nach Heilbronn/Hohenlohe/Franken, Geislingen an der Steige/Aalen/Ostalb, vom und in den Nordschwarzwald sowie von der und in die Region Neckar-Alb. Der Metropol-Express könne an den Außenästen aufgrund der kürzeren Fahrzeiten eine Alternative zur kostspieligen Verlängerung von S-Bahn-Linien sein. Im Kernbereich der Region könne der Metropol-Express das S-Bahn-System entlasten und dort neue Kapazitäten schaffen, stellt sich Rudolf hinter bereits bestehende Planungen.

 

„Die Attraktivität des neuen Angebots brächte sehr viel mehr Bahnkunden und dadurch eine deutliche Entlastung der staugeplagten Region sowie die Verringerung der hohen Stickstoffdioxid- und Feinstaubbelastung wie erste Studien gezeigt haben“, ist sich Rudolf sicher.