11. Dezember 2015
Unternehmensbesichtigung der BRAUEREI GOLD OCHSEN GMBH
Der Wirtschaftsrat auf der Suche nach „Ulms flüssigem Gold“
Der Wirtschaftsrat war zu Gast bei der traditionsreichen BRAUEREI GOLD OCHSEN in Ulm. Bereits seit 1867 als Familienunternehmen geführt, produziert das Unternehmen mit 200 Mitarbeitern jährlich etwa 660.000 Hektoliter Bier und alkoholfreie Getränke. 1991 übernahm Gold Ochsen Chefin Ulrike Freund das mittelständische Unternehmen.
Besichtigung der Brauerei (Foto:WR)

Die Geschäftsführerin versteht es, klug zu investieren, um die Brauerei technisch auf dem neuesten Stand zu halten, für beste Qualität zu sorgen und die rund 200 Arbeitsplätze in der Ulmer Traditionsbrauerei für die Zukunft zu sichern. Als wichtigen Aspekt der Führung eines Unternehmens sieht Ulrike Freund, Entscheidungen zu treffen und auch dazu zu stehen. Ein Führungsstil, der sich positiv niederschlägt: Trotz enormer Preiskämpfe konnte Gold Ochsen in den vergangenen Jahren Marktanteile ausbauen. Dadurch, dass Brauerei Geschäftsführerin Ulrike Freund das unternehmerische Erfolgsrezept auch an kleinen aber feinen traditionellen Unterschieden gegenüber sogenannten Fernsehbieren festmacht, bleibt die Brauerei auch der Region treu. So kommt der Hopfen schon seit mehreren Generationen immer von den gleichen Hopfenbauern aus der Region. Für ihr Engagement in der Region, das über ihr unternehmerisches Interesse hinausgeht erhielt sie im Jahr 2007 die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württembergs.

Skywalk über der Abfüllungsanlage (Foto:WR)

Die Führung selbst übernahm Stefan Voggesser, Brauereimeister der Gold Ochsen Brauerei. Er informierte die Mitglieder über den Herstellungsprozess und erläuterte die neuen innovativen Methoden mit denen die Brauerei einen energieeffizienten Herstellungsprozess sicherstellt.  Anschließend erläuterte die Geschäftsführerin Freund die derzeitige Situation des Unternehmens und ließ die Mitglieder an den Plänen für die Zukunft der Brauerei teilhaben. Durch die Neuvergabe der Konzession für die Abfüllung von Pepsi in ganz Deutschland musste sich das Unternehmen umorientieren und setzt nun auf die deutschen Produkte Afri-Cola und Bluna.

von links: Ekkehard Freund, Jessica Kulitz und Ulrike Freund (Foto:WR)

Zum Abschluss wurde ein umfangreiches Vesper gereicht und es gab die Möglichkeit das Ulmer Pale Ale zu probieren. Die limitierte Handabfüllung ist das Jahrgangsbier 2015 und wird in einer Champagnerflasche mit Korkenverschluss angeboten. Wie alle anderen mehr oder weniger zahlreich konsumierten Biersorten an diesem Abend wusste auch das Pale Ale zu überzeugen. Wohl bekommt‘ s.