08. Juli 2014
Übergabe des Grundsatz- und Positionspapiers 2014 - 2019
Im Namen der sächsischen Mitglieder des Wirtschaftsrates überreichte der Landesvorstand die Buchausgabe bei einem offiziellen Termin Ministerpräsident Stanislaw Tillich.
v.l.n.r.: Prof. Dr. Thomas Streil, Prof. Dr. Hilmar Fuchs, Dirk Kohl, Petra Meißner, Dr. Ulrich Link, Simone Hartmann, Peter Michael Münnich, Kathrin Westendorf, Stanislaw Tillich (Foto: Thomas Kretschel)

Der Wirtschaftsrat Deutschland engagiert sich seit über 50 Jahren dafür, die Wirtschaftsordnung in unserem Land an den wirkungsvollen Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft auszurichten. Politisches Handeln danach ist nicht selbstverständlich. Immer wieder werden politische Entscheidungen getroffen, die weit über den ordnenden Rahmen hinaus dirigistisch in den freiheitlichen Wettbewerb eingreifen und das Erfolgskonzept außer Kraft setzen. Aktuell ist dies am Beispiel der deutschen Energiewende zu erleben mit fatalen Folgen, die in ihrer Dimension noch nicht abzusehen sind. Mit der Gefahr der De-Industrialisierung wird Wohlstand für alle aufs Spiel gesetzt. Die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft geben für alle wirtschafts- und sozialpolitischen Vorhaben immer einen bewährten und erfolgversprechenden Kompass.
 
Aus diesem Grund haben die Mitglieder des Landesverbandes Sachsen, die Landesfachkommissionen sowie der Landesvorstand unter Einbindung von Experten mit Blick auf die im August anstehende Landtagswahl die Positionen der sächsischen Unternehmerschaft zusammengefasst. Mit dem vorgelegten Grundsatzpapier werden konkrete Vorschläge unterbreitet, die aus Sicht des Wirtschaftsrates, seiner Mitglieder und der sächsischen Wirtschaft in den nächsten Jahren vorrangig in Sachsen umgesetzt werden müssen. Das Papier erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Wertigkeit in der Reihenfolge, sondern konzentriert sich auf Vorschläge, die vom Freistaat zu beeinflussen sind. Enthalten sind grundsätzliche, prioritäre Forderungen, die auch über das Wirtschaftsressort hinausgehen, weil sie für das Umfeld von Wirtschaft von Bedeutung sind. Zugleich ist darin ein gesellschaftlicher Beitrag zu sehen, Zukunftschancen für unser Land zu entwickeln und es attraktiver und lebenswerter zu gestalten.