13. Oktober 2016
Sektion Wiesbaden
Traditionsunternehmen in Europa und der Welt
Die Sektion Wiesbaden und Staatssekretär Mark Weinmeister zu Gast bei der Henkell & Co. Sektkellerei KG
Die Henkell & Co.-Gruppe ist die Traditionssektkellerei Deutschlands und mit seinen qualitativ hochwertigen Produkten Marktführer in zahlreichen Ländern. Im historischen Hauptsitz der Gruppe in Wiesbaden konnten sich die Mitglieder der Sektion Wiesbaden ein Bild von der prachtvollen Sektkellerei machen und anschließend über die aktuelle Lage Europas mit dem Hessischen Staatssekretär für Europa- und Bundesangelegenheiten Mark Weinmeister diskutieren.
Vorstandsmitglied Pilar May, Sektionssprecher Dr. Reinhard Völker und Staatssekretär Mark Weinmeister (Foto: Wirtschaftsrat)

Als Adam Henkell 1832 in Mainz eine Weinhandlung gründete, ahnte er nicht, dass sich sein Unternehmen zu einer der erfolgreichsten Sektkellereien Deutschlands entwickeln würde. Der Name Henkell & Co. steht heute sowohl für die meistexportierte deutsche Sektmarke, Henkell, als auch für die Henkell & Co.-Gruppe. Diese ist in über 20 Ländern mit eigenen Unternehmen im Sekt-, Wein- und Spirituosenmarkt erfolgreich aktiv. Dr. Andreas Brokemper, Sprecher der Geschäftsführung, wies in den geschichtsträchtigen Hallen der Gruppe auf das Erfolgsrezept des Unternehmens hin: „Wir setzen auf Tradition und Qualität.“ Insbesondere die „Pearls of Europe“, ausgewählte Trauben aus ganz Europa, sichern eine Vielfalt an Geschmack und eine hohe Qualität zu. Die anschließende Führung durch die Sektkellerei bot den Mitgliedern des Wirtschaftsrates die Möglichkeit einen hervorragenden Eindruck des erfolgreichen Unternehmens zu erhalten.

 

Mit den Worten „denk ich an Europa durch die Nacht, bin ich durch den Schlaf gebracht“ begann Mark Weinmeister, Hessischer Staatssekretär für Europa- und Bundesangelegenheiten, seinen Bericht über die aktuelle Lage Europas. Weinmeister sprach von einer „Multikrise“, vom Brexit und von Nationalismus, Sicherheitspolitik, Globalisierung bis hin zur rückgehenden Zustimmung für die Europäische Union. „Die Europäische Union ist nicht in bester Verfassung und die Konfrontation mit den aktuellen Schwierigkeiten macht die Eindämmung dieser Probleme schwierig. Die Globalisierung mache den Bürgern Angst, ein generelles Misstrauen insbesondere gegenüber den Freihandelsabkommen ist beständig.“ Dies führe zu einem Protektionismus und Nationalismus, indem trotz der Wissensquelle Internet die Gefühle prädominant seien, oder gerade deswegen. Weinmeisters Fazit: „Die Konsequenzen des Brexit sind noch nicht ersichtlich, der Ton der Konservativen in Großbritannien ist jedoch erschreckend.“ 

Dr. Andreas Brokemper, Sprecher der Geschäftsführung der Sektkellerei Henkell (Foto: Wirtschaftsrat)
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