29. Oktober 2012
Zur Diskussion um die Novellierung des Maklerrechts erklärt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V.:
Systemfehler beim überholten Maklerrecht müssen beseitigt werden

„Das Maklerrecht in Deutschland ist in seiner gegenwärtigen Ausgestaltung nicht mehr zeitgemäß. Wir brauchen mehr Leistungsgerechtigkeit und eine bessere Qualität der Maklerleistungen,“ fordert der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger.

 

Gerade in den stark umkämpften Wohnungsmärkten werden Makler immer häufiger ohne Auftrag des Eigentümers oder des Suchenden tätig. Wird ein Objekt

von mehreren Maklern gleichzeitig angeboten, besteht zudem die Gefahr, dass der Provisionsanspruch mehrfach entsteht.

 

Der Wirtschaftsrat strebt eine Modernisierung der Immobilienvermittlung und die Verbesserung der Marktbedingungen für alle Beteiligten an. Hierzu gehören neben einem Fachkundenachweis für diejenigen, die künftig als Makler tätig werden wollen auch ein eindeutiger Maklervertrag. Wenn es diesen nicht gibt, sollte in Zukunft auch keine Pflicht zur Zahlung einer Provision entstehen. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, sollten Makler künftig auch offen legen, wenn sie für zwei Parteien gleichzeitig tätig werden. Langfristig sollte eine solche Doppeltätigkeit generell in Frage gestellt werden.

 

Vorschläge für eine Novelle des Maklerrechts, macht der Wirtschaftsrat mit seinem Positionspapier „Maklerrecht modernisieren – rechtssicher, transparent, fair“.

 

Kontakt
Dr. Thomas Raabe
Pressesprecher
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
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