12. Mai 2014
Start-up Förderung ernst nehmen!
Wirtschaftsrat fordert Landesregierung zu entschlossenem Handeln auf
Junge Unternehmer und Firmengründer in Deutschland dürfen auf bessere Voraussetzungen zur Finanzierung ihrer Ideen hoffen. Das haben sie einer Einigung des Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin zu verdanken, wonach der Investitionszuschuss für Wagniskapital steuerfrei gestellt wird. Für Investoren ein echter Anreiz, auf neue Geschäftsmodelle zu setzen und Gründern eine Chance zu geben.Der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrats Rheinland-Pfalz, Frank Gotthardt, fordert die Regierung in Mainz nun dazu auf, sich ein Beispiel am Entscheidungswillen der Bunderegierung zu nehmen und die Gründerszene in Rheinland-Pfalz stärker zu fördern.

„Dass die Start-up Förderung auf Bundesebene endlich ernst genommen wird, ist ein wichtiges Signal an die Wirtschaft und die Politik. Die Landesregierung muss jetzt nachziehen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von VentureCapital Unternehmen müssen verbessert und Investoren gezielt angeworben werden. Damit Rheinland-Pfalz zu einem zentralen Standort für innovationstreibende Unternehmen werden kann, muss es auch ein für Investoren attraktives Umfeld bieten. Wir fordern die Landesregierung auf, Konzepte dafür zu entwickeln und zügig umzusetzen“, so Gotthardt.


Bereits im März hatte der Wirtschaftsrat in einem Schreiben der Landesfachkommission Gesundheitswirtschaft an die Landesregierung auf den Handlungsdruck in Sachen Start-up Förderung im Land aufmerksam gemacht. Insbesondere die Gründerszene Digital Health verdiene hier besondere Beachtung. Mit Exzellenz-Universitäten insbesondere mit Schwerpunkten in den Bereichen IT und Gesundheitswirtschaft, innovationstreibenden Unternehmen in der eHealth-Branche sowie Instituten und Technologiezentren, die Grundlagenforschung zum Thema Innovationen im Gesundheitswesen betreiben, seien Grundlagen für den „Startup-Hub Rheinland-Pfalz“ gegeben. 


„Rheinland-Pfalz hat das Potential, zu einem zentralen Standort für Startups in Deutschland zu werden. Nach den ersten wichtigen Schritten in Berlin sind jetzt auf Landesebene weitere Anstrengungen nötig, damit Rheinland-Pfalz sich auch im länderübergreifenden Wettbewerb um hochqualifizierte Arbeitsplätze und wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen behaupten kann“, nimmt Gotthardt, der auch Vorsitzender der Landesfachkommission Gesundheitswirtschaft ist, die Regierung in Mainz in die Handlungspflicht. 

Kontakt
Nicole Gottschalck
Pressebeauftragte

Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Rheinland-Pfalz, Junger Wirtschaftsrat

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