Forschung, Bildung und Innovation

Ein hohes Bildungsniveau zeichnet den Freistaat Sachsen aus und ist der Garant für spätere Innovationen und Fachkräfte. Sachsen ist ein Land der Forschung. Neben den 7 Universitäten, 14 Fachhochschulen und 30 grundfinanzierten Großforschungseinrichtungen betreiben vor allem mehr als 40 gewerbliche Gesellschaften, gemeinnützige GmbH oder eingetragene Vereine die direkte transfer- und vermarktungsorientierte Forschung für die kleine und mittelständische Industrie in Sachsen, Deutschland und Europa.

 

Gleichzeitig stellen die Digitalisierung und der demografische Wandel unsere Wirtschaft und unser Bildungssystem vor neue Herausforderungen. Ein wirtschaftlich erfolgreiches Deutschland muss Vorreiter der Digitalisierung werden, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen und sich als Spitzenstandort „Sachsen“ für Forschung und Entwicklung zu etablieren.

Die Stärkung der Industrieforschung wurde seit 2012 durch die Landesfachkommission des Wirtschaftsrates aktiv begleitet und vorangetrieben. Bildung endet nicht mit dem Abschluss der Erstausbildung, sondern ist ein ständiger Prozess. Gerade in den letzten Jahren hat das lebenslange Lernen eine steigende Aufmerksamkeit erhalten. Mit immer höherer Geschwindigkeit prägt nunmehr die Digitalisierung die Gesellschaft, was entsprechende Lernkonzepte erfordert. Wesentlich für diesen gesellschaftlichen Wandel sind die Persönlichkeiten des Bildungssystems, die es im Freistaat zu halten bzw. zu attrahieren gilt.

Die Landesfachkommission greift aktuelle Themen der sächsischen Wirtschafts- und Wissenschaftspolitik auf und sorgt dafür, dass duale (Aus-)Bildung, Forschung und Entwicklung in Sachsen verstärkt auch zu sächsischer Wertschöpfung führen. Die mittelständischen Unternehmen nehmen dabei eine entscheidende Rolle ein.

 

Die Landesfachkommission hat sich zum Ziel gesetzt:

 

  • Verbesserung des „Unternehmerbildes“ in den Schulen und Hochschulen
  • Verstärkte Ausrichtung der Hochschulprofile an der unternehmerischen Fachkräftenachfrage (Industrie 4.0)
  • Verstärkte marktorientierte Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft
  • Bindung der in Sachsen ausgebildeten Fachkräfte an den Freistaat
  • Stärkung der Leistungsfähigkeit des Forschungsmittelstandes

 

Kernforderungen der Landesfachkommission:


  • Etablierung von Lehrerpersönlichkeiten als Respektspersonen in Schulen und der öffentlichen Wahrnehmung
  • Schaffung einer „Akzeptanzkultur des Scheiterns“ bei Unternehmensgründungen
  • Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung von Oberschulen und Berufsakademien
  • Weitere Beförderung der Industrieforschung und des Technologietransfers im Freistaat
  • Erhöhung und Ausbau der Lehramtsstudienplätze sowie Konzentration der Lehrerausbildung an ausgewählten Hochschulen in Sachsen - vorzugsweise je eine Hochschule im Raum Chemnitz, Dresden und Leipzig

 

In der Landesfachkommission werden die aktuellen Fragen zur Landesentwicklung diskutiert und die Ergebnisse in Form von Positionspapieren in die sächsische Wissenschafts- und Wirtschaftspolitik eingebracht.

Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft

 

Vorsitz

Dr.-Ing. habil. Heidrun Steinbach

Geschäftsführerin
ICM GmbH
Chemnitz

"Transfer- und vermarktungsorientierte Forschung sichert Sachsen mit daraus resultierenden Produkten und Prozessen nachhaltige Innovationskraft und stärkt so dauerhaft den Wirtschaftsstandort."

 

Kontakt
Dr. Dino Uhle
Landesgeschäftsführer

Telefon: 0351 / 802 63-30
Telefax: 0351 / 802 63-35

lv-sachsen@wirtschaftsrat.de

Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Landesgeschäftsstelle
Nicolaistraße 28
D-01307 Dresden

 

Die Landesfachkommission im Überblick