10. Juni 2013
Regieren im 21. Jahrhundert
Wie sieht konservative Politik in Zukunft aus?
„Mehr Eigenverantwortung für die Bürger“, forderte Kai Whittaker, CDU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Baden-Baden/Rastatt, anlässlich der Veranstaltung des Wirtschaftsrats bei der Schöck Bauteile GmbH in Baden-Baden. Dieser Forderung schlossen sich die Unternehmer an.
Nikolaus Wild, Kai Whittaker und Konrad Walter neben dem Porträt des Firmengründers Eberhard Schöck im Schöck Museum (Foto: Wirtschaftsrat)

Sektionssprecher Konrad Walter erklärte, dass Deutschland als moderne Volkswirtschaft eine optimale Aufgabenteilung zwischen Privat und Staat brauche. „Der Staat sollte sich nicht für alles verantwortlich fühlen und überall einmischen. Er muss sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren und ordnungspolitische Rahmenbedingungen setzen“, sagte er weiter.

 

„Konservativ zu sein“, sagte Kai Whittaker in seinem visuell und inhaltlich ansprechenden Vortrag, „bedeutet nicht, die gleichen Ansichten zu haben wie vor 50 Jahren.“ Wegen horizontaler und vertikaler Machtverschiebungen hin zu einer multipolaren Welt, müssten auch Regierungen - wie in der Wirtschaft bereits praktiziert - künftig in Netzwerken agieren. Der konservative Kern sei dabei, den Bürgern mehr Verantwortung zu geben und sie besser zu verstehen.

Kai Whittaker hat Wirtschaft und Politik an der University of Bristol und an der London School of Economics studiert. Seit 2011 ist er Assistent der Geschäftsleitung bei der Herrenknecht AG. Er war bereits Vorsitzender der Jungen Union Baden-Baden und Stadtrat in Baden-Baden bevor er 2011 Stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Baden-Baden wurde. Kai Whittaker setzte sich in den CDU-Kreisverbänden Baden-Baden und Rastatt als jüngster Kandidat gegen vier Mitbewerber durch und kämpft bei der Bundestagswahl 2013 um ein Direktmandat.

 

Nikolaus Wild, Vorstandsvorsitzender bei Schöck und Mitglied im Vorstand der Sektion Baden-Baden, und Wolfgang Ackenheil, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Schöck, stellten ihr Unternehmen und ihr Credo „Einfach besser bauen“ vor:

 

Die Schöck Bauteile GmbH ist ein Unternehmen der weltweit tätigen Schöck Unternehmens­gruppe mit 13 Gesellschaften und rund 610 Mitarbeitern. Der Hauptsitz ist in Baden-Baden. Der Schwerpunkt von Schöck liegt auf der Entwicklung von einbaufertigen Bauteilen, die ein Teil der Statik sind und einen hohen bauphysikalischem Nutzen haben, wie beispiels­weise die Vermeidung von Wärmebrücken oder Trittschall im Gebäude. Hauptprodukt ist der Schöck IsokorbÒ - ein tragendes Wärmedämmelement gegen Wärmebrücken an auskragen­den Bauteilen wie etwa Balkonen, Laubengängen oder Vordächern. Mit über 12.000 Stan­dard­­typen und Lösungen für die Anwendung in Beton, Stahl und Holz ist Schöck der füh­rende Spezialist in diesem Segment, sowohl im Neubau als auch in der Modernisierung.