25. Januar 2018
Protektionismus ist die falsche Antwort für mehr Wohlstand
Wolfgang Steiger: Ein eskalierender Handelsstreit zwischen den USA und China trifft den gesamten Welthandel – vor allem aber Deutschland.

Der Wirtschaftsrat der CDU e. V. unterstützt die Botschaft der Bundeskanzlerin auf dem Weltwirtschaftsforum, eine gemeinsame europäische Antwort auf den Protektionismus und die US-Steuerreform zu geben. Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V. fordert die Staatengemeinschaft auf, weitere Freihandelsabkommen voranzutreiben und für offene Märkte sowie faire Regeln einzustehen: "Die Geschichte hat bewiesen, dass nationale Alleingänge, Abschottung und Protektionismus keine Lösung darstellen. In Zeiten der Großen Depression nach 1929 wurde die Weltwirtschaftskrise durch Protektionismus nur noch weiter vertieft. Diese Fehler darf die Staatengemeinschaft nicht wiederholen.“

„Handel ohne Zölle hat sich als ein Instrument für Wachstum und Wohlstand bewährt“, betont Wolfgang Steiger. Die Integration von Entwicklungsländern in die Weltwirtschaft hat die Lebensbedingungen von Millionen Menschen verbessert, gleichzeitig haben die Verbraucher in den Industrieländern erhebliche Kaufkraftsteigerungen erfahren. Aufgabe der Europäischen Union ist es deshalb, das Selbstverständnis offener Märkte vorzuleben und den Freihandel zu schützen.“

„Durch die Entwicklungen in den USA rückt die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaften in Europa wieder stärker in den Fokus – und das ist gut so!“, sagt Wolfgang Steiger. So habe sich Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit etwa in den letzten Jahren Stück um Stück verschlechtert. Eine gemeinsame europäische Initiative etwa im Schulterschluss mit Frankreich für eine europäische Unternehmensteuerreform und große, mutige Schritte auf dem Weg in die digitalisierte Welt seien hierfür entscheidend.

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