26. Februar 2020
Positionspapier Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik an Staatssekretär Dr. Manuel Lösel übergeben
v.l.n.r. Hans Griebling (Geschäftsführer Humboldt-Schule, Privates Gymnasium Gemeinnützige GmbH), Marco Leist (Director HR Transformation, TME AG), Dr. Manuell Lösel (Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium), Silke Niehaus (Zentralbereichsleiterin Perosnalserviceleistungen, Fraport AG und Co-Vorsitzende der LFK) und Udo Krauß (Managing Partner, SYNK Group und Vorsitzender der LFK) Foto: Wirtschaftsrat

Die Landesfachkommission Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik des Wirtschaftsrates Hessen hat dem Staatssekretär des Hessichen Kultusministerium, Dr. Manuel Lösel, ein Positionspapier überreicht. Der Strategieplan unter der Überschrift „Auswirkungen der „Digitalen Revolution“ auf Arbeit und Bildung“ stellt als klares Ziel heraus, dass eine kohärente Entwicklungsstrategie für digitales Lernen essentiell für die Integration aller erwerbsfähigen Menschen in den Arbeitsmarkt ist – von der Schule bis hin zur beruflichen Weiterbildung. „Unser Anspruch ist, dass Bildung die Speerspitze einer Digitalisierungsbewegung bildet und sich nicht hinten anstellt, wie es momentan der Fall ist“, so Udo Krauß, Vorsitzender der Landesfachkommission und Managing Partner der SYNK Group. 

Der vorliegende Strategieplan sieht die folgenden vier Handlungsfelder vor:

  • Bildungspläne und Unterrichtsentwicklung
  • Aus- Fort- und Weiterbildung von Lehrenden
  • Digitale Infrastruktur von Schulen
  • Digitale Bildungsmedien

Marco Leist (Director HR Transformation, TME AG) plädierte „Die Veränderungsbereitschaft der Menschen ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Transformation“. Deshalb sehe sich die Landesfachkommission als „Think-Tank“ an der Seite der Politik, nicht als Gegenspieler. Als Gremium von bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Experten wolle man der Politik mit Ergänzungen und Verbesserungsvorschlägen helfend zur Seite stehen. Hans Griebling (Geschäftsführer Humboldt-Schule, Privates Gymnasium Gemeinnützige GmbH) betonte: „Es ist unabdingbar, sich so früh wie möglich mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen, um auf die Folgen der Digitalisierung adäquat zu reagieren.“

 

Der Umgang mit den Auswirkungen der Digitalisierung ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe. Politik, Wirtschaft und Schul- und Bildungswesen müssen zusammenarbeiten.

 

Lesen Sie das Positionspapier der Landesfachkommission Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik.