20. November 2019
"Politiker können die Komplexität der Welt nicht wegzaubern"
Der junge Wirtschaftsrat lud ein zum Dialog mit Mathias Wagner, dem Vorsitzenden der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im hessischen Landtag.
Mathias Wagner, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag (l.) und Alexander Ubach-Utermöhl, Founder and Managing Partner der blackprintpartners (r.). Foto:Wirtschaftsrat.

Wagner thematisiert aktuelle gesellschaftspolitische Problematiken u.a. den fehlenden gesellschaftlichen Zusammenhalt im ökologischen Aufbruch und in der Erneuerung des Versprechens der sozialen Marktwirtschaft.

Um sich diesen Themen anzunehmen bedürfe es nicht nur politischer Tätigkeit, sondern auch dem Willen und der Zustimmung in der Gesellschaft. Wagner kritisiert: „Alle wollen den Klimawandel verhindern, aber niemand ist bereit etwas dafür zu tun“. Der Fraktionsvorsitzende wünscht sich mehr Mut und Verantwortungsbewusstsein in Deutschland, insbesondere der hessischen Bevölkerung.

Um den sozialen Zusammenhalt zu verbessern, fordert er, dass alle Probleme und Beeinträchtigungen nicht nur hinter verschlossenen Türen besprochen werden, sondern raus in die Gesellschaft vorgebracht werden sollen. Weiterhin appelliert er, es müsse auch die Bereitschaft aller wachsen, die eigenen Interessen zurückzustellen, um den gesellschaftlichen Wert insgesamt steigern zu können. Hierin sieht Wagner „eine Komplexität, die von den Politik alleine nicht wegzuzaubern ist“.

In Bereich Sanierung, Straßeninfrastruktur, Bildung und Digitalisierung bedürfe es einer Aufarbeitung, derer sich die Partei annehmen wird. Er betont: „Die Megatrends dürfen nicht verschlafen werden, wir müssen gemeinsam aktiv werden, um nicht von anderen Playern abgehängt zu werden“.

Kontakt
Michael Dillmann
Landesgeschäftsführer
Wirtschaftsrat der CDU e.V. - Landesverband Hessen
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