16. Oktober 2017
Landesfachkommission Digitalisierung
Podiumsdiskussion zu E-Government
Umsetzung der Digitalisierung in den Senatsverwaltungen!
Mit Inkrafttreten des E-Government-Gesetzes ist Digitalisierung der Berliner Verwaltungsabläufe und Verwaltungsverfahren vorgeschrieben. Spätestens bis zum Jahr 2023 muss die Einführung der E-Akte abgeschlossen sein.
v.l.n.r.: Dr. Mathias Flügge, Sabine Smentek, Manfred Klein, Florian Nöll, Bernd Schlömer MdA (Foto: Wirtschaftsrat)

Ohne den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) ist eine Umsetzung nicht möglich, weswegen bis zum Ende des Jahres die Mitarbeiteranzahl von 20 auf 65 Personen aufgestockt wird. Das IT-Dienstleistungszentrum (ITDZ) entwickelt dabei für die Stadtverwaltung innovative IT-Lösungen, die für den Fortschritt des Digitalisierungsprozesses notwendig sind. Eine erfolgreiche Umsetzung setzt auch eine Optimierung der Arbeitsprozesse in den Senats- und Bezirksverwaltungen voraus, wozu unter anderem der Zugriff auf Multichannel-Marketing Prozesse gehört. 

 

Die Referentin Frau Sabine Smentek (SPD), Staatssekretärin, Senatsverwaltung für Inneres und Sport, erläuterte den Fortschritt und die Umsetzung des E-Government Gesetzes, die für eine digitale und bürgernahe Verwaltung stehen. 
Die Podiumsteilnehmer mit Moderator Manfred Klein, Chefredakteur EGovernment Computing - Dr. -Ing. Matthias Flügge, Leiter Geschäftsbereich Digital Public Services Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) – Florian Nöll, Bundesvorsitzender Deutsche Startups e.V. – Bernd Schlömer MdA, Sprecher der FDP im Ausschuss für Kommunikationstechnologie und Datenschutz, waren sich darüber einig, dass der digitale Fortschritt in den Senatsverwaltungen zwingend erforderlich sei. Sie betonten zugleich, dass mit der Einführung der E-Akte nicht alle Probleme behoben seien. Eine Standardisierung bei der Umsetzung der Digitalisierung zwischen EU, Bund und Ländern wird die Arbeit zwischen Unternehmen und Verwaltungen erleichtern. Zudem müsse wieder Vertrauen zu den Bürgern aufgebaut werden, wozu eine übersichtliche und transparente Senatsverwaltung beitragen könnte.