13. Dezember 2011
Dr. Martin Leonhard neuer Sprecher der Sektion Rottweil/Tuttlingen
Mitgliederversammlung mit Besichtigung des Besucherzentrums der Karl Storz GmbH & Co. KG
Dr. Martin Leonhard in der Mitgliederversammlung der Sektion Rottweil/Tuttlingen zum neuen Sprecher der Sektion gewählt. Der Leiter des Technologiemanagements des weltweit agierenden Unternehmens Karl Storz GmbH & Co. KG in Tuttlingen lud die Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Mitgliederversammlung zu einer Präsentation des vor elf Monaten eingeweihten Besucherzentrums ein.
Dr. Martin Leonhard, neuer Sprecher Sektion Rottweil/Tuttlingen

Schon die Führung mit der Besichtigung und Erläuterung der Produktpalette rund um die Endoskopie und die den neuesten Erkenntnissen entsprechende Einrichtung sorgt für ein optimales Operationsresultat. Aufwachraum, Stationszimmer sowie die vier Operationssäle sind genau so wie alle anderen Räumlichkeiten perfekt ausgestattet. Jederzeit sind alle Daten verfügbar, die Räume sind mit verschiedenfarbiger LED-Beleuchtung und Monitoren ausgerüstet, stets sind sämtliche notwendigen Kontakte sofort hergestellt. Die Mitglieder und Gäste des Wirtschaftsrates waren begeistert.

 

In seinem Vortrag über das „Operieren ohne sichtbare Narben“ beschrieb Dr. Martin Leonhard die Vision des Unternehmensgründers Karl Storz, der, getrieben von der Neugierde, „Licht in die verborgenen Körperhöhlen bringen“ wollte. Er habe zwar die Endoskopie nicht erfunden, aber weiter entwickelt, berichtete Dr. Leonhard weiter und zeigte sich stolz über die schwäbischen Fundamente: „Wir stehen heute auf den Schultern derer, die vor uns waren und die Grundlagen geschaffen haben.“

vlnr. Bernhard Feßler, Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrats zusammen mit dem Vorstand der Sektion Rottweil/Tuttlingen: Dr. Martin Leonhard, Oliver Bloedorn, Ewald Marquardt (Ehrenvorsitzender), Dr. Hans-Jochem Steim und Christoph Tschirdewahn

Genau so verblüffend stellte sich für die Teilnehmer die Entwicklung der ärztlichen Heilkunst dar: von der erstmaligen Entfernung einer Gallenblase vor etwa 130 Jahren bis zum diagnostischen und therapeutischen Einsatz der Endoskopie. „Heilung ist eine Frage der Zeit, aber auch eine Frage der Möglichkeiten“, hatte schon Hippokrates gesagt: Aber noch nicht ahnen können, welche Möglichkeiten mit der vor sieben Jahren aufgekommenen minimal-invasiven Chirurgie ohne Narbe möglich sein würden. Mit geringem Zugangstrauma, ohne Verletzung der Bauchdecke, geringeren Schmerzen, schnellerer Wundheilung und damit schnellerer Rekonvaleszenz. Mit dem Zugang über eine natürliche Körperöffnung! Allerdings, so räumte Dr. Leonhard ein, sei die anfängliche Euphorie doch etwas gewichen, „aber das Thema ist noch immer hoch spannend.“

 

Der eine oder andere Gast wollte dann doch manche Videosequenzen nicht sehen, die Dr. Leonhard als Demonstration einspielte, wie hilfreich jedes Detail in Großaufnahme gezeigt, für Operationen ist.

 

Der Eindruck, der den Mitgliedern des Wirtschaftsrats blieb, war die Erkenntnis, dass man sich bei den hochwertigen Instrumenten und Behandlungsmethoden sehr gut aufgehoben fühlen würde im Falle einer entsprechenden Krankheit. Dennoch war ihnen der Wunsch des Referenten, „Bleiben Sie gesund!“ ganz sicher lieber.