07. Juni 2017
Mut zur Zukunft!
Nicola Beer MdL, Generalsekretärin der FDP, zu Gast bei einer Sektionsveranstaltung Frankfurts zum Thema „Perspektiven für die soziale Marktwirtschaft aus liberaler Sicht“ bei der Union Investment.

„Wir leben in einem Zeitalter der Schnelligkeit und Digitalisierung“, Nicola Beer, Generalsekretärin der FDP, erinnerte zu Beginn ihrer Rede an das deutsche Wirtschaftswunder in den 50er Jahren. Die soziale Marktwirtschaft sei ein Pfeiler für die Erhaltung von Wohlstand und sozialer Gerechtigkeit in unserem Land. Einen neuen Stellenwert nehme dabei die fortschreitende Technologisierung ein. Die Angst vor Veränderung in Deutschland hemme die Politik. Neue Technologien sollten viel bewusster genutzt werden. Leider stehe immer öfter die Bürokratie in Deutschland der Schnelligkeit von Prozessen im Weg. Die Generalsekretärin der Freien Demokraten forderte dazu auf, mehr Mut zu haben und risikofreudiger zu sein. Nur durch Schnelligkeit könne man Deutschland langfristig nach vorne bringen. „Rund 60 Prozent der Kinder, die dieses Jahr im August eingeschult werden, werden nach ihrem Abschluss in Jobs arbeiten, die heute noch nicht existieren“, unterstrich Beer ihre Ausführungen. Dieses Phänomen zeige, wie weitgehend die Technologisierung greife. Dies dürfe nicht durch Furcht vor einem Wandel ausgebremst werden.

Die FDP hätte dabei die Absicht mit Weltoffenheit und Flexibilität vor allem Themen wie Bildung, Fachkräfteausbildung, Rente und den Ausbau von Infrastrukturen anzugehen. Für Beer ist ein Mentalitätswechsel unabdingbar: „Veränderungen veralteter Strukturen sind wichtig und notwendig, um Vorreiter zu werden und im internationalen Wettbewerb stand- und mithalten zu können.“ Langfristige Ziele seien vor allem die rechtzeitigen Diskussionen, das Entgegenwirken der Flucht aus der Verantwortung, cleverere Investitionen in Forschung und Entwicklung, innovativere Infrastrukturen und das Erreichen sozialer Fairness.

„Wir müssen auf unser Unternehmertum, auf die Kraft der sozialen Marktwirtschaft vertrauen und Mut als Chance begreifen“, akzentuierte Beer abschließend

 

Den Bericht der Union Invest finden Sie hier.

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