18. März 2011
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht beim Wirtschaftsrat in Mainz
Sektionssprecher Dr. Stephan Kern konnte die Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen, Christine Lieberknecht, zu einem Wirtschaftsrats-Lunch in Mainz begrüßen.

Die Ministerpräsidentin des Freistaates betonte, dass bei den Folgen der Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise gerade auch in Deutschland sich die föderale Struktur bewährt habe. Im Gegensatz zu Staaten, in denen ein zentraler Verwaltungsaufbau das politische Leben bestimmt, habe die Nähe zu den Menschen, Unternehmen und den Betrieben, gerade in den Ländern und Kommunen geholfen, die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat bestmöglich umzusetzen. Die Folgen seien spürbar. Die Bundesrepublik habe am besten die Folgen der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise überwunden.

 

Christine Lieberknecht mahnte zur Nachdenklichkeit, weil gerade in dieser Zeit, nach Erdbeben, Tsunami und den Folgen der Reaktorkatastrophe in Japan eine Zäsur, auch bei uns  erfolgen werde. Verlässlichkeit, Verantwortung und Vertrauen seien dabei wichtige Parameter, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Gerade die Soziale Marktwirtschaft sei hierbei Garant für eine erfolgreiche Bewältigung der anstehenden Aufgaben.