12. September 2011
Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) - Ehrengast beim Kaminabend
Es geht um die Weiterexistenz des Saarlandes
Das große Projekt, dass die neue saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (Bildmitte) als Kern ihrer zukünftigen Arbeit sieht, heißt Existenzsicherung des Saarlandes als eigenständiges Bundesland. Auf Einladung des Wirtschaftsrates der CDU Saarland unter dem Vorsitz von Wendelin von Boch (stehend) stellte sich die neue Regierungschefin anlässlich des traditionellen Kaminabend im Mettlacher Haus ,,Saareck" nüchtern, klar und ehrlich Fragen zu ihrer Politik.
Foto: Staudt (feine adressen)

Die Existenz des Saarlandes sieht  Kramp-Karrenbauer vor allem durch zwei  Trends in Gefahr. Zum einen durch die anhaltende strukturelle Unterfinanzierung des kleinen Bundeslandes, zum anderen durch die demografische Entwicklung, die an der Saar früher und nachhaltiger zu spüren sein wird.

 

AKK, wie Annegret Kramp-Karrenbauer häufig genannt wird, will gegensteuern. Das Saarland modernisieren, die Strukturen an die veränderten Verhältnisse anpassen. Das wird nach ihrer Einschätzung aber nur möglich sein, wenn die wirtschaftliche Entwicklung an der Saar weiterhin positiv verläuft, Wirtschaftswachstum möglichst über dem Bundesdurchschnitt generiert wird.

 

Landesvorsitzender Wendelin von Boch zeigte sich überzeugt, dass die Aufgaben lösbar sind und die MInisterpräsidentin ihre selbst gesteckten Ziele erreichen kann. ,,Aus dem Saarland ist mehr zu machen!", unterstrich er wörtlich vor knapp 150 Zuhörern.