16. März 2018
Mehr Weitsicht bei Europapolitik und Stabilität an den Finanzmärkten
Wirtschaftsrat in Börsen Zeitung, auf handelsblatt.com und Reuters

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. forderte anlässlich seiner Finanzmarktklausur ein stärkeres Engagement der Bundesregierung für den Finanzplatz Frankfurt. Mit dem Brexit habe der Ort eine "historische Chance", zum "Top-Finanzplatz in Europa zu werden", mahnte Generalsekretär Wolfgang Steiger gegenüber dem Handelsblatt. Zudem machte er sich für eine steuerliche Absetzbarkeit der Bankenabgabe wie in anderen EU-Ländern stark. Im einem Namensbeitrag in der Börsen-Zeitung warnte Wolfgang Steiger in Bezug auf die viel diskutierten Reformen in der EU davor, dass ein "Mehr an Vergemeinschaftung von Schulden und Gleichmacherei" die Währungsunion nur weiter spalte. Inhaltlichen Rückenwind gab es vom Chef des Euro-Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, der sich gegen einen Verzicht von Rückzahlungen gegenüber Griechenland aussprach.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die bestehende Organisation der Finanzaufsicht in der Europäischen Union. "Wir müssen uns vielmehr fragen, wie die Bankenlandschaft in zehn Jahren aussieht". Hier fehle es deutlich an Weitsicht und Wolfgang Steiger äußerte ernste Zweifel, ob die bestehende Vielzahl an Behörden noch zeitgemäß sei: "Ich glaube, da verderben die vielen Köche den Brei."

Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Pressestelle
Luisenstraße 44, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de