Technologie / Energie

Mecklenburg-Vorpommern wird durch die Umstellung auf Erneuerbare Energien zu einem Netto-Exporteur von elektrischer Energie. Diesen Überschuss zusammen mit der ebenfalls durch das Land verlaufenden Northstream Erdgaspipeline zu einem wirtschaftlichen Erfolg zu machen, ist Ziel der Kommission. Es könnte in Zukunft bedenkenswert sein, Produktionen in der Nähe der Energieproduktion und der Häfen zu entwickeln.
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Die ausgerufene Energiewende bringt gerade für den Norden Deutschlands große wirtschaftliche Chancen mit sich. Dies gilt speziell für Mecklenburg-Vorpommern. Ohne eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit der fünf norddeutschen Bundesländer können die Herausforderungen des Umbaus unserer Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energien jedoch kaum gelingen. Daher wurde mit dem 3. Norddeutschen Wirtschaftstag in Rostock ein starkes Signal für die Kooperation bei der Umsetzung der Energiewende vom Wirtschaftsrat gesetzt.

Mecklenburg-Vorpommern besitzt gerade bei dem Bau von Windkraftanlagen an Land und auf See aber ebenso auch bei der Speicherung von volatiler regenerativer Energie großes Potential. Als weiteren Arbeitsschwerpunkt befasst sich die Landesfachkommission Technologie und Energiepolitik mit den  Möglichkeiten der Energiegewinnung aus Biomasse.. Gerade in diesem Bereich  bietet die Forschung neue und innovative Ansätze, um in der sich aktuell verschärfenden Konkurrenzsituation zur Nahrungsmittelproduktion („Tank oder Teller“ -Debatte) verantwortungsvolle Lösungsmöglichkeiten zu finden. Mecklenburg-Vorpommern wird mehr elektrische Energie produzieren, als es selbst verbrauchen kann. Hier kommen Möglichkeiten der Elektromobilität ins Spiel. Sie könnten eine wertvolle Ergänzung im Bereich der Mobilität im Tourismus, aber auch im Stadtverkehr darstellen. Entscheidend wird es hierbei sein, dass die Preise für elektrische Speicher noch deutlich gesenkt werden und deren Leistungsfähigkeit signifikant zunimmt.


Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft
Vorsitz
Henriko Peplow
Dipl.-Ing. (FH) 
Henriko Peplow
Standortleiter Nord Schaltanlagenbau
SAG GmbH
Rostock
"Die Produktion von Gütern kann besonders günstig in der Nähe von Energieproduktion und großen Verkehrswegen, z.B. Häfen, erfolgen. Wenn darüber hinaus noch Fachkräfte und geeignete Flächen zur Verfügung stehen, winkt wirtschaftlicher Erfolg."

 

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