Landwirtschaft / Ernährungswirtschaft

Mecklenburg-Vorpommern ist schon jetzt eine der landwirtschaftlich leistungsfähigsten Regionen auf der Welt. Dennoch ist es erforderlich, die Entwicklung der ländlichen Räume, gerade im Hinblick auf die „Verlängerung“ und „Verbreiterung“ der ländlichen Wertschöpfungsketten, sowie die agrarwissenschaftliche Forschung voranzutreiben. Auch die Entwicklung der Erneuerbaren Energien wird in Zukunft zur Verbesserung der ländlichen Wirtschaftsstruktur beitragen.
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Land- und Forstwirtschaft stellen zusammen mit der Ernährungs- und Futtermittelwirtschaft einen wesentlichen Teil der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern dar. Etwa 35.000 Menschen sind in diesen Bereichen beschäftigt. Im Verarbeitenden Gewerbe hat die Ernährungs- und Futtermittelindustrie in Mecklenburg-Vorpommern bereits einen Anteil von 32 Prozent.

Die landwirtschaftlichen Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern sind im deutschen Vergleich ungewöhnlich groß. Es werden durchschnittlich 286 Hektar bewirtschaftet. Sieben Prozent aller Betriebe bewirtschaften Flächen von mehr als 1.000 Hektar. Auch die Produktivität ist mit 1,3 Arbeitskräften je bewirtschafteten einhundert Hektar sehr hoch. In Mecklenburg-Vorpommern werden im Wesentlichen Getreide und Ölfrüchte angebaut.

Um die Möglichkeiten der Wertschöpfung im ländlichen Raum zu verbessern, ist es notwendig, den unterdurchschnittlichen Anteil der Tierproduktion und der Milcherzeugung im Land deutlich zu heben. Dies gilt auch für den Bereich der Sonderkulturen wie beispielsweise dem Obst- und Gemüseanbau. Die Weiterverarbeitung dieser Produkte könnte, insbesondere Bio-Produkte betreffend, positive Effekte für Tourismus- und Gesundheitswirtschaft haben.

Die Landesfachkommission Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft setzt sich für die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Agrarbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern ein. Insbesondere auch unter der Berücksichtigung der hohen Umweltschutzansprüche. Wir sind daher sicher, dass Umweltschutz und eine nachhaltige wirtschaftliche Landwirtschaft keine Gegensätze darstellen.


Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft

 

Vorsitz

Dr. Christof Darsow

Forstamtsleiter
Forstamt Radelübbe
Radelübbe

"Die Land- und Ernährungswirtschaft ist einer der wesentlichen Wirtschaftsfaktoren in Mecklenburg-Vorpommern. Daher müssen der Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit  sowie die Verlängerung der Wertschöpfungsketten im ländlichen Raum unser wesentliches Ziel sein, um eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sicherzustellen."

 

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Landesgeschäftsführer

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