15. Dezember 2016
Marktwirtschaftlicher Systemwechsel bei der Energiewende hat höchste Priorität!
Wolfgang Steiger: Alarmsignal der Expertenkommission ernst nehmen - zukunftsfähige Energiewende braucht einen klaren Kurswechsel hin zu mehr Markt und Europa

Der Wirtschaftsrat der CDU e. V. sieht mit Sorge, dass es trotz der Reform des Strommarktes und des EEGs weiterhin nicht gelingt die Kostenspirale der Energiewende zu durchbrechen. „Im Gegenteil: Die Energiewende war nie teurer und ineffizienter als heute. Die Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ schlägt zurecht Alarm. Die Rekordkosten von über 31 Milliarden Euro im laufenden Jahr ohne, dass die CO2-Emissionen sinken, zeigen: Mit Staatseingriffen und nationalen Sonderwegen läuft unsere Energie- und Klimapolitik in die Sackgasse. Ein „Weiter so“ darf es nicht geben. Der Handlungsdruck für eine marktwirtschaftliche, europäische  Neuausrichtung und grundlegende Finanzierungsreform der Energiewende war nie größer!“ mahnt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

Um jetzt die Weichen für eine zukunftsfähige Energiewende zu stellen fordert der Wirtschaftsrat:

·    Sektorenübergreifenden  EU-Emissionshandel als Leitinstrument zur Erreichung des europäischen CO2-Einsparzieles ausbauen. Parallel nationale Förderinstrumente schrittweise auslaufen lassen.
·    Als Zwischenschritt: Ausbau der Erneuerbaren maximal kosteneffizient gestalten durch technologieübergreifende, grenzüberschreitende Ausschreibungen.
·    Staatliche Abgabenlast beim Strompreis auf höchstens europäischen Durchschnittswert begrenzen.

 

Lesen Sie dazu auch den "Forderungskatalog Energie Union" unter diesem Link.

 

Lesen Sie auch den "Forderungskatalog Energieeffizienzstrategie für Investitionen und Innovationen" unter diesem Link.

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