28. November 2016
Marcus Ewald auf Jungem Wirtschaftstag zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt
Junger Wirtschaftsrat in Handelsblatt Online: Wir brauchen smartere Regulierung

Auf dem Jungen Wirtschaftstag der CDU e.V. wurde Marcus Ewald, 33, zum neuen Bundesvorsitzenden des Jungen Wirtschaftsrats gewählt. Er ist Geschäftsführender Gesellschafter bei Ewald & Rössing in Mainz und berät Unternehmen im Bereich Krisenmanagement. Unterstützt wird Marcus Ewald künftig von den beiden stellvertretenden Bundesvorsitzenden Sarah Hagenkötter, 29, Consultant für Private Equity and M&A Practice bei Marsh GmbH in Frankfurt am Main, sowie Jan Brorhilker, 35, Senior Manager bei Ernst & Young GmbH in Hamburg und Ressortleiter Finanzen bei gruenderszene.de.  Gemeinsam wollen sie den Austausch von jungen Unternehmern und Führungskräften untereinander stärker fördern und junge Leistungsträger vermehrt mit Entscheidern aus Wirtschaft und Politik zusammenbringen.

Marcus Ewald hat sich für seine zweijährige Amtszeit zum Ziel gesetzt, die Interessen der jungen Generation stärker zu positionieren und in die politischen Entscheidungsprozesse einzubringen: „Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, muss Deutschland bei Innovationen wieder führend werden. Wir fordern daher von Politik und Wirtschaft, mehr Experimente zu wagen. Derzeit diskutierte Rentengeschenke gehen auf Kosten der jungen Generation. Es muss einen Automatismus geben, der das Renteneintrittsalter automatisch jedes Jahr nach hinten verschiebt.“

 

Der bisherige Bundesvorsitzende Dr. Alexander Bode eröffnete zum letzten Mal nach zwei Jahren den Jungen Wirtschaftstag. Unter dem Titel „Smart Regulation – Intelligente Gesetzgebung und Regulierung im Zeitalter der Digitalisierung“ präsentierte er ein umfassendes Positionspapier, in dem konkrete Forderungen für eine innovationsfreundliche Regulierung gestellt werden, und über das Handelsblatt-Online exklusiv berichtete (Lesen Sie  hier den vollständigen Artikel). „Unsere Gesetze und die Art und Weise, wie unser Rechtsrahmen gestaltet wird, stellen sich gerade in innovativen Branchen und Unternehmen als Wachstumsbremse dar“, mahnt Alexander Bode.

 

Der Generalsekretär des Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, forderte die Mitglieder des Jungen Wirtschaftsrats auf, sich selbstbewusst zu engagieren und sich in den für die junge Generation wichtigen Themen Gehör zu verschaffen. Darunter fielen die Digitale Agenda, die Flüchtlingskrise, die verfehlte Rentenpolitik und die endlose Griechenlandkrise. Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands, umriss in seiner Keynote die Herausforderungen der notwendigen Förderung von Innovationen. Als wenig innovativ und nicht zukunftsfähig sieht er die aktuellen bürokratischen Arbeitsverordnungen von Bundesarbeitsministerin Nahles an.

 

Unter dem Motto "Politik für Morgen statt Geschenke für Gestern" diskutierten im Anschluss der stellvertretende Präsident des Europäischen Parlaments, Alexander Graf Lambsdorff, der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, Carsten Linnemann, und Staatssekretär im Finanzministerium, Jens Spahn mit 120 jungen Unternehmern und Führungskräften aus ganz Deutschland über die Zukunftsfähigkeit von Unternehmertum und die wirtschaftlichen Herausforderungen für die jungen Generation.

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