07. Juni 2016
Lionoir: Revolution der Maßkonfektion?
Junger Wirtschaftsrat vor Ort bei einem Hamburger Start-up
Der Junge Wirtschaftsrat bei Lionoir: Es gab viel diskutieren über Farben, Muster und Schnitte (Foto: Wirtschaftsrat)

Kleider machen bekanntlich Leute. Das weiß man in Hamburg nur zu gut: Die Stadt war und ist ein Tummelplatz für Designer. Kein Wunder, bilden doch eine Hochschule und zwei Akademien den Modenachwuchs von morgen aus. Die Konkurrenz dabei ist groß, was sich allein an den zahlreichen Maßschneidereien in der Innenstadt zeigt. Wer sich hier durchsetzen will, muss sich abheben. Genau das versucht ein junges Start-up namens Lionoir. Durch innovative Fertigungsmodelle und digitalen Input in Kombination mit klassischer Schneiderkunst will es die Maßschneiderei revolutionieren.

 

Ein großes Ziel und Grund genug für die Mitglieder des Jungen Wirtschaftsrates, sich im Lionoir Flagship Store hinter dem Hamburger Rathaus umzusehen und über die Strategie des Start-ups zu informieren. Lionoir bezeichnet sich selbst als erste „Made-to-measure“ Modemarke. Heißt für den Kunden: Er wird einmal von Kopf bis Fuß vermessen, was etwa 30 Minuten dauert. Ist sein individuelles Maßprofil erstellt, wird jedes Kleidungsstück, ob Anzug, Mantel oder Pullover, exakt nach diesen Maßen produziert. Besonders stolz ist man bei Lionoir auf die hauseigene App, mit der sich die gewünschten Kleidungsstücke konfigurieren und visualisieren lassen.

 

Die Gelegenheit, in das eine oder andere Jacket der aktuellen Kollektion zu schlüpfen, ließen sich die Mitglieder des Jungen Wirtschaftsrates natürlich nicht entgehen. 

Alan Tülin, Sales & Merchandising Manager, erläutert das Konzept von Lionoir (Foto: Wirtschaftsrat)