01. Juli 2014
Lebensader Infrastruktur - Handeln statt Klagen

Eine leistungsfähige Infrastruktur ist die Lebensader der deutschen Wirtschaft. Die Logistikdrehscheibe Hamburg sorgt für Wachstum und Beschäftigung in der Region und in der ganzen Bundesrepublik. 139,6 Millionen Tonnen Güter wurden im Jahr 2013 im Hamburger Hafen von Seeschiffen geladen und gelöscht, gut sechs Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Nach den Boomjahren 2007 und 2008 war dies der dritthöchste Umschlag der Hafengeschichte.

Der Containerumschlag ist im Jahr 2013 um weitere 4,4 Prozent gestiegen. Die besondere Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens liegt in der guten Hinterlandverbindung begründet. Im Jahr 2013 wurden 9,3 Millionen Container im Hamburger Hafen umgeschlagen. 3,9 Millionen davon wurden per Feederschiff aus der bzw. in die Nord- und Ostseeregion transportiert. 5,4 Millionen Container waren auf die Hinterlandverbindung angewiesen: Der Weitertransport bzw. Antransport der Container erfolgte zu etwa 60 Prozent über die Straße und zu etwa 40 Prozent über die Schiene. Hamburg ist Europas größter Bahnhafen.

Infrastruktur ist die Grundausstattung einer Volkswirtschaft und macht auch gleichzeitig deren Kapitalstock aus. Ausgaben für Straßen, Wasserstraßen und Schienenwege sind daher Investitionen in Wohlstand und Arbeitsplätze. Versäumnisse in Erhaltung und Ausbau machen sich nachhaltig bemerkbar.

In Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft haben die Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein dieses Positionspapier verfasst. Es richtet sich an die politischen Entscheidungsträger auf Landes- und Bundesebene. Ziel ist es, die aktuellen Probleme in der Logistikwirtschaft aufgrund mangelnder Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur darzulegen und realistische sowie politisch vertretbare Lösungsansätze aufzuzeigen.

 

Lesen Sie die Broschüre "Lebensader Infrastruktur - Handeln statt Klagen"