25. Juni 2015
Kunststoff - einer wichtiger Stoff für Wohlstand und Zukunft
Besichtigung der Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH (KUZ)
Der Geschäftsführer der KUZ, Dr. Peter Bloß, begrüßte an diesem Abend Mitglieder und Gäste, um sie in die spannende Welt der industriellen Kunststoffverarbeitung einzuführen.
(Foto: Wirtschaftsrat)

Als Brancheninstitut der Kunststofftechnik werden im KUZ innovative und anwendungsreife Lösungen auf den Gebieten der Verarbeitungstechnik, der Werkzeugtechnik, der Verbindungstechnik sowie der Prüftechnik erarbeitet. Es werden entweder exklusiv von  Unternehmen gestellte Anforderungen bearbeitet oder Verbundprojekte, bei denen mehrere Industrie- oder Forschungspartner in einem Projekt zusammenarbeiten, organisiert. Die Realisierung dieser Projekte erfolgt entweder mit Eigenmitteln der Projektpartner oder mit Unterstützung des Landes bzw. des Bundes. Ausführlich erläuterte Dr. Bloß aktuelle Arbeitsschwerpunkte, wie Mikroverarbeitungstechniken für Produkte der Opto-Elektrik, Ultraschall-Anwendungen zur Produktverbindung im Automotive, Werkstoffentwicklungen für Luftfahrt und Automobilbau sowie Entwicklungen in der Polyurethanverarbeitung und der Spritzgießtechnik.

Nach anschaulichen Erläuterungen durch Dr. Bloß zu den unterschiedlichsten Herausforderungen und den beeindruckenden erarbeiteten Lösungen in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen konnten die Teilnehmer das Technikum besichtigen und so einen hautnahen Eindruck gewinnen, wie Ergebnisse industrienaher Forschung direkt in Wertschöpfung münden.

In der anschließenden Gesprächsrunde bedankte sich der Landesgeschäftsführer für die bereitwillige Gestaltung der Veranstaltung bei Herrn Dr. Bloß. „Sachsens Wirtschaft weiter nachhaltig zu entwickeln und damit Wohlstand zu schaffen, ist uns allen ein Anliegen. Dabei spielt die industrienahe Forschung für den Wirtschaftsstandort Sachsen eine wichtige Rolle, die von der Politik angemessen berücksichtigt werden sollte“, so der Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates, Peter Michael Münnich.   

(Foto: Wirtschaftsrat)