26. März 2010
8. Klausurtagung Energie- und Umweltpolitik
Energie- und umweltpolitische Gesamtstrategie – Schrittmacher für Deutschland und Europa

Die Zukunft unseres Industriestandortes ist entscheidend abhängig von einer verlässlichen und bezahlbaren Energieversorgung. Deshalb muss Energiepolitik auch Wirtschaftspolitik für den Standort Deutschland bleiben. Der Ausbau unserer weltweiten Spitzenposition bei Energie- und Umwelttechnologien wird durch technologische Umbrüche, massiven Wettbewerb aus Asien sowie durch eine breite Technikskepsis zunehmend gefährdet. Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe liegen brach, weil politische Entscheidungen nicht getroffen werden. Beim Klimaschutz ist Deutschland einsamer Vorreiter. Andere Länder sind hier längst abgebogen. Deshalb muss die Politik an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden.

Wenige Tage vor dem Start der Regierungskommission zur Entwicklung eines Energiekonzeptes und dem Dialog auf EU-Ebene veranstaltete der Wirtschaftsrat sein bisher hochrangigstes Treffen der deutschen Energie- und Umweltwirtschaft mit namhaften nationalen und internationalen Gästen. Allen voran: der EU-Kommissar für Energie Günther H. Oettinger, Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle MdB, Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen MdB sowie die dänische Ministerin für Energie und Klimaschutz Dr. Lykke Fries.

Im Mittelpunkt der Tagung standen Strategien zur Beseitigung des Investitionsstaus, die Eckpfeiler des Energiekonzepts sowie innovative CO2-Minderungsstrategien.

Die 8. traditionelle Klausurtagung Energie- und Umweltpolitik der beiden Bundesfachkommissionen Energiepolitik und Umweltpolitik bildet den Auftakt der bundesweiten Kampagne unter dem Leitmotto „Energie- und umweltpolitische Gesamtstrategie – Schrittmacher für Deutschland und Europa“ in allen Landesverbänden und den Sektionen des Wirtschaftsrates.

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