28. Mai 2015
Kampagne "So geht sächsisch." - Was meinen Sie?
Zur Landesfachtagung des sächsischen Wirtschaftsrates fanden sich zahlreiche Mitglieder und Gäste im Hotel PULLMAN DRESDEN NEWA ein, um sich mit Vertretern der Staatskanzlei und der Ketchum Pleon GmbH über die Image-Kampagne „So geht sächsisch.“ auszutauschen.
v.l.n.r.: Dirk Popp, Geschäftsführer Deutschland der Ketchum Pleon GmbH; Frank Wend, Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Sächsischen Staatskranzlei; Christian Hoose, Regierungssprecher des Freistaates Sachsen; Simone Hartmann, Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates Sachsen; Hans-Ullrich Werner, Gesellschafter der MAVEG Maschinen-Vertriebs-Gesellschaft mbH; Sofie Stechl, Leiterin Produktgruppen der Sachsenmilch Leppersdorf GmbH (Foto: Wirtschaftsrat)

Nach Begrüßung stellte Dirk Popp, Geschäftsführer der Ketchum Pleon GmbH, das Konzept und die Idee hinter der Kampagne des Freistaates vor. Ziel ist es, Nähe und Sympathie zum Bundesland Sachsen und dessen Menschen emotional und kreativ herzustellen. Beispielhaft wurde hier auf die Unterstützung der Sachsenmilch Leppersdorf GmbH verwiesen, die das Logo mit Inhalten auf ihren Produkten regional verbreitet.
Im Zusammenhang mit internationalen Events wurden medienwirksame Auftritte verbunden.

In der anschließenden angeregten Diskussion wurde die Verwendbarkeit des Slogans „So geht sächsisch.“ für die Unternehmen der industriellen Produktion und des Maschinenbaus infrage gestellt. Mitglieder des Wirtschaftsrates, welche diese Branche vertreten und regelmäßig im Ausland unterwegs sind sehen sich mit Stolz als Sachsen und regen an, mit einem „Gütesiegel Made in Sachsen“ die Kampagne zu stärken und zu verstetigen.

„‘So geht sächsisch.’ ist als Image-Kampagne angelegt und muss, um eine große Innenwirkung im Freistaat zu entfalten, auch in Sachsen aktiver kommuniziert werden“, betont die Landesvorsitzende Simone Hartmann. „Nur so entfaltet sie eine innersächsische Wirkung, und der sächsische Mittelstand kann als Botschafter mit dazu beitragen, dass nachhaltig das Image des Freistaates in die Welt getragen wird.“ Hilfreich hierzu ist aus Sicht des Wirtschaftsrates in Ergänzung der Kampagne ein Label „Made in Saxony“, welches insbesondere im produzierenden Bereich Einsatz finden kann und damit dauerhaft positiv auf die „Marke Sachsen“ einzahlt. „Eine Markenstrategie ist deshalb so wichtig, weil das positive Gesamtbild für wachsende Wettbewerbsvorteile sorgt. Je länger sich eine Marke Sachsen durchsetzt, desto stärker und krisenfester wird sie“, fordert Simone Hartmann.

Dirk Popp (Foto: Wirtschaftsrat)