01. November 2017
Jamaika-Sondierer nehmen Forderung des Wirtschaftsrats nach digitalem Renteninformationssystem auf
Wolfgang Steiger: Bürger brauchen Klarheit über ihre gesamten Alterseinkünfte

Die Sondierer von CDU, FDP und Grüne haben sich auf die Einführung eines digitalen, säulenübergreifenden Renteninformationssystems geeinigt und gehen damit auf eine langjährige Forderung des Wirtschaftsrates ein. „Die elektronische Renteninformation verschafft den Versicherten den nötigen Gesamtüberblick über ihre Rentenansprüche und kann ein wichtiger Motivator bei der privaten Altersvorsorge sein. Denn angesichts des demographischen Wandels und der Überforderung unserer umlagefinanzierten Sozialsysteme führt an mehr Eigenverantwortung kein Weg vorbei“, mahnt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. „Das Informationssystem muss unabhängig von der Rentenversicherung, dem Staat oder einzelnen Interessengruppen sein."

Im Zuge der anstehenden Koalitionsverhandlungen plädiert der Wirtschaftsrat außerdem dafür, die Zukunft des Rentensystems in einer überparteilichen Expertenkommission breit zu diskutieren. „Punktuelle Leistungsausweitungen außerhalb eines Gesamtkonzepts wie ein zusätzlicher Entgeltpunkt bei der Mütterrente oder eine Mindestrente sollten ausgeschlossen werden“, so Wolfgang Steiger. „Nach den großen Rentengeschenken der letzten Legislaturperiode dürfen die Koalitionäre keine  neuen Rentenleistungen vereinbaren, welche die junge Generation überstrapazieren und die Rentenkassen belasten. Die nächste Bundesregierung muss auf ein ausgewogenes und faires Verhältnis zwischen Alt und Jung achten, wie es im Generationenvertrag vereinbart worden ist.“

 

Lesen Sie hier online unsere Forderung nach einem Renteninformationssystem in der Welt.

 

In den Medien hatte der Wirtschaftsrat zu dem Thema zuletzt auch auf Spiegel Online hier, auf Handelsblatt online hier und auf dem Online Portal der Wirtschaftswoche hier positioniert.

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