03. Mai 2016
Irgendwie drunter und drüber
LfS-Chef Michael Hoppstädter beim Wirtschaftsrat im Saarland
Dass es im Saarland mit den Straßen nicht zum Besten steht, hat der Ärger um die "Fechinger Talbrücke" einer breiten Öffentlichkeit bewusst gemacht. Das hat auch der Leiter des Landesbetriebs Straßenbau Saarland in einem Vortrag vor dem Wirtschaftsrat der CDU Saarland, Michael Hoppstädter, im Völklinger Hotel Albrecht mehr oder weniger bestätigt.
Michael Hoppstädter zu Gast beim Wirtschaftsrat im Saarland. (Foto: Wirtschaftsrat)

Seine bisweilen drollige Vortragsweise konnte die schlichten Fakten nicht verdecken. Zwar habe seine Behörde in den letzten fünf  bis sechs Jahren einen bürokratischen Selbstreinigungsprozess durchlaufen, doch dauerten die Verfahren nach wie vor zu lange. Das liege nicht zuletzt an den komplizierten rechtlichen Vorgaben. Aber es fehle auch an Geld, so dass es sich mehr um "Notstandsverwaltung" handele. Dabei, so Hoppstädter, sei die Wirtschaft gerade auf die Verkehrsinfrastruktur auf der Straße angewiesen. Das unterstrich auch der Präsident der IHK, Dr. Richard Weber. Die Schwierigkeiten führten bereits dazu, dass die Unternehmen versuchten, ihre Logistik um das Saarland herum zu organisieren. Wolfgang Holzhauer, Vorsitzender des Wirtschaftsrates der CDU im Saarland, verwies darauf, dass das Saarland, im Herzen Europas gelegen, auf eine gute und sichere Infrastruktur auf der Straße nicht verzichten könne.